Artemis, Berlin

Dieses Thema im Forum "Saunaclubs allgemein (ohne Unterforum)" wurde erstellt von Yardbird, 5. März 2010.

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  1. Root 69

    Root 69 Clubhopper auf Tour - heute hier, morgen da

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    100 Abgezockte und ein paar Dusselige...

    Hi Leute,

    habe letzten Samstag nach ca. 9 Monaten mal wieder mit nem Kollegen eine Berlin-Tour ins Artemis gemacht.

    Kosten:
    An- und Abreise jeweils 20 € Sparpreis-Ticket mit der DB
    Fahrtkosten in Berlin, jeweils ca. 3 € vom Hbf. zum Hotel und Club sowie zurück vom Hotel zum Hbf.
    Taxikosten nachts vom Club zum Hotel 10 €
    80 € Eintritt ins Artemis
    2 Zimmer a 60 €
    45 € Übernachtung mit Frühstück in einer Pension

    Gegen 12 Uhr kamen wir im Artemis an. Erstmal frühstücken, das schmeckt immer gut. Das Abendessen ist meistens Glücksache. Diesmal war es ganz okay. Schon beim Frühstücken fiel mir eine Dame ganz nach meinem Geschmack auf. Unsere Blicke trafen sich. Ich sagte meinem Kumpel, die ist genau mein Typ, kommt mir aber irgendwie bekannt vor. Als ich dann etwas später beim Kaffee im Clubraum saß, kam sie zu mir. Und siehe da, es war Penelope, ex-AcaV, danach zuletzt Sommer 2017 im YY gesehen. Wir hatten uns einiges zu erzählen und ich klopfte bereits den Service ab. Dann lernte ich noch eine Sächsin kennen, optisch nicht der Hit, aber reden konnte sie und wusste Bescheid. Ihren Service passt sie genau den finanziellen Möglichkeiten der Gäste an. Bei 4 Stunden macht sie auch nen Pauschalpreis von 500 € und dann sind auch diverse Extras mit drin. Meine Vorstellungen interessierten sie weniger. Und für 60 € gibt's normalerweise nur Standardservice mit GVM inkl. FM. ZK, Lecken etc. nur als Extra. Und in der Tat boten einige Frauen Lecken für 50 € Aufpreis an. Nicht mit mir. Sie wünschte mir viel Glück und meinte, ich würde schon ein paar Dusselige finden. Kein Problem für mich. Von den ca. 120 bis 140 anwesenden Nackedeis kamen für mich von der Optik her sicherlich 20 bis 40 für eine Buchung in Frage. Wenn die einen nicht wollen, kommt halt hier und da auch mal ne Dusselige dazwischen. Und so fand ich im Laufe des Abends bzw. in der Nacht zwei girls mit verhältnismäßig ordentlichem Service inklusive Lecken. Aber fragt mich bitte nicht nach ZKs, Fingern, Schlittenfahrt, AO oder Verbotenem. Für NRW- und RTC-Verhältnisse war der Service eher bescheiden, für Berliner Verhältnisse weit überdurchschnittlich.

    Kandidatin 1
    Penelope, ü30, HR/RO,
    kurze schwarze Haare, KF 34, b-Sillies, solariumgebräunt, stark tätowiert, leicht gepierct, ca. 1,63 m

    Kandidatin 2
    Carla, ü29, RO
    halblange blonde Haare, KF 36, c-Sillies, leicht gebräunt, leicht tätowiert, stark gepierct, knapp 1,80 m

    Beide waren für mich Wiederholungen, Penelope vom AcaV, Carla vom Artemis.

    Ansonsten war es ein geiler Tag mit nackten hübschen girls im Überfluß, denn männermäßig war es am Samstag nicht soo voll. Ab und zu ist ein Artemis-Besuch sehr interessant und ein Erlebnis. Wer ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis will, Bier inklusive, gutes Buffet oder a la carte-Essen sowie Top-Service, der ist in Berlin und im Artemis falsch und sollte lieber in NRW bleiben. Wie schon geschrieben ist Berlin zwei, vielleicht drei Mal im Jahr ne Reise wert. Mal schauen, wann es mich wieder dort hin zieht. Ich werde berichten.

    Gruß Root 69
     
    adultfun, Agent Wutz, mustang und 30 andere danken dafür.
  2. Baloo

    Baloo Erfahrener Benutzer

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    Artemis - Mein Wellnesstag in der Bundeshauptstadt

    Hallo zusammen und Grüße aus der Hauptstadt!

    Gestern war es soweit, dass ich die Zeit und Muße hatte, mich mal einem schicken Wellness-Bereich in dem wohl bekanntesten und besten (und tatsächlich auch einzigen) Saunaclub Berlins zu verbringen. Richtig, es handelt sich um das FKK Artemis.

    Pünktlich gegen Mittag eingecheckt erhielt ich gegen Abgabe des Obolus von 80 Euro (wie sich aus dem weiteren Bericht ergeben wird, ist nicht nur der Eintrittspreis einer der gehobeneren Kategorien) einen Spindschlüssel mit Chip für die elektronisch verschließbaren Wertfächer und Schränke. Außerdem einen schicken Bademantel, welche in den Farben grau, rot und gelb zur Verfügung stehen.

    Mit Kaffee und Wasser erst einmal das Ambiente der schicken Lounge auf mich wirken gelassen. Als „Frischfleisch“ hatte ich auch direkt mal 10 Damen nacheinander bei mir, welchen ich jedoch in charmanter Art und Weise mit Hinweis auf die nötige Akklimatisierung erst einmal ein Körbchen geben musste. Danach das Frühstück geentert, welches sich in Buffetform präsentierte. Es gab Aufbackbrötchen, alles mögliche an Belag aus der Größtverpackung, Eier, Rührei und Speck. Insgesamt auf mittlerem Hotelniveau.

    Danach den Außenbereich mit Großpool, heißem Whirlpool, nicht geöffneter Poolbar und Haus mit Duschen, Dampfbad und Panaromasauna geentert und mich erst einmal von der Funktionsfähigkeit der Sauna überzeugt. Lief alles bestens. Hier wurde mir klar, heute gönnst du dir mal einen dekadenten Wellnesstag mit viel Sauna, viel alkoholfreiem Bier und hoffentlich noch leckerem Essen zum Abend. Wenn es dann noch eine Dame gibt, die meinem Service-Preis-Gefüge entspricht, umso besser, ansonsten wird halt bis Freitag ausgehalten und dann wieder in heimischen Gefilden „gewildert“.

    Gesagt getan, den wirklich angenehmen Wellness-Bereich im Untergeschoss geentert und mich erstmal auf eine Liege zwischen einem, wie sich aus der folgenden Konversation ergeben hat, Mexikaner und Chinesen in meinem Alter gefläzt. Diese beiden haben sich dann über den Tag verteilt zu meinen Clubbuddies entwickelt. Wir haben viel gequatscht und es war wirklich mal sehr witzig, mit einem Chinesen zusammen im Club abzuhängen und die Damenanbahnungsversuche aus nächster Nähe zu beobachten. Wir haben uns scheckig gelacht. Der Mexikano fing dann irgendwann mit den Mädels zu tanzen. War echt ein lustiges und skurriles Ründchen…

    Zwischendurch hat es mich dann doch noch zum Bundesligaschauen in die Wellnessbar gezogen. Von den Spielen und Ergebnissen her war das schon das härteste Sado-Maso-Programm, was ich seit langem durchleben musste. Ich kann nicht verstehen, wie andere Leute für solch schmerzhafte Misshandlungen auch noch Geld bezahlen. Das schönste an dem Fußball war dann aber, dass ich mit einem echt gutem Kerl aus der Nähe von Berlin ins Gespräch gekommen bin, der mir mal einen Überblick über das Berliner Szeneleben gegeben hat. Das Artemis ist wohl tatsächlich der einzige Saunaclub in Berlin, daneben gibt es Wohnungsbordelle noch und nöcher, außerdem eine kleine gute Auswahl an Gangbangparties mit meist einer guten Mische aus bezahlten und unbezahlten Damen, welche sich dort vom Mann von Welt beglücken lassen. Ich revanchierte mich dafür mit einem umfassenden Werbeüberblick über die Clublandschaft des schönen Nordrhein-Westfalens, gepaart mit der Empfehlung demnächst mal ein verlängertes Wochenende die A40/A42 gen Westen abzuklappern. Auch hier riss der Kommunikationsfaden bis zum Verlassen des Clubs nicht ab, sodass ich wirklich einen sehr kurzweiligen, unterhaltsamen und nebenbei noch sehr Saunagetriebenen (6 Aufgüsse) Aufenthalt hatte.

    Zum Abendessen wurde dann die Qualität im Vergleich zum Frühstück doch nochmal hochgeschraubt und es gab in Buffetform „Kalbsgeschnetzeltes nach Zürcher Art mit Spätzle“ und „Hähnchengyros mit Ofenkartoffeln, Krautsalat und (einem echt geilen) Zaziki“. Dazu noch ein bisschen Salat und Obstsalat aus der Dose, sodass die Nahrungsversorgung als sehr gut gesichert, wenn auch halt im Bundesländervergleich und mit Blick auf den Preis wiederum als nix besonderes einzustufen ist.

    Am Abend war das Line-Up dann mit sicherlich über 100 Frauen sehr gut bestückt. 60% tatsächlich so vom Typ her Rockerbraut mit Silis, gemachten Lippen und Nägeln, ordentlich Farbe auf dem Körper und teilweise gepierct. Viele Deutsche, viele nicht Rum-Bul Östlerinnen, wobei die Damen aus den in NRW bekannten Ländern natürlich auch nicht fehlen durften, dann noch ein paar Blackies sowie Latinas, sodass für den optischen Geschmack für jeden etwas dabei war. :supi:
    (Nur für die Freunde der serviceorientierten Trümmerfrau war leider nur maximalst eine in Frage kommende Dame vor Ort… :p)

    In meinen fünf gemachten Interviews zeigte sich jedoch, dass Berliner Preisleistungsvorstellungen sich doch stark von den meinigen (vielleicht verwöhnten, aber eher angemesseneren) differierten. So wurde von allen die Ansage gemacht, 60€ die halbe Stunde inkl. Gesetzeskonformen Blasen und Ficken. Alle wollten jedoch hören, was ich mir so auf dem Zimmer vorstelle. Ich habe dann das (für mich) ganz normale Saunaclubstandardprogramm heruntergerattert, wobei ich die „tiefen ZK“ (Gruß an die Kollegen!) schon bewusst als wäre schön, wenn, aber bei weitem nicht verpflichtend, herausgenommen hatte. Ich konnte bei allen fünfen tatsächlich sehen, wie im Kopf die Rechenschieber bedient wurden und bei der schnellsten nach 10 Sekunden, bei der langsamsten nach 3 Nachfragen nach circa einer Minute die Preise berechnet waren und mitgeteilt wurden.

    Das Ergebnis: Die günstigste lag bei 110€ für die halbe Stunde (also nen Fuffie Aufpreis), die teuerste bei 150€ (also schmale 90€ Aufpreis) für, ich habe hier extra noch zwei Mal ungläubig nachgefragt, tatsächlich auch eine Zeit von 30 Minuten. Auch bei Stundenbuchungen wären die Extra-Preise bestehen geblieben.

    Ich habe allen fünfen dann meinen großen Dank dafür ausgesprochen, dass sie mir ihre kostbare Zeit für die Angebotserstellung geschenkt haben, wir jedoch zu diesen Konditionen nicht das Obergeschoss aufsuchen werden. Da warte ich lieber noch ein wenig und bleibe bei mir Bekannten in der heimischen Clublandschaft.

    Als Fazit bleibt für mich das gute Gefühl, einmal in dem berühmten Artemis gewesen zu sein, dort einen sehr lustigen und entspannten Tag verleben konnte und gute und interessante Kontakte zu anderen Kollegen haben durfte, sodass die 80 Euro Eintritt im Endeffekt tatsächlich als gute Investition in Erinnerung bleiben, ich jedoch sicherlich auf kurz oder lang nicht noch einmal zwingend dort aufschlagen werde.

    Wir sehen uns... :winkewinke:
     
    spanier, moravia, Ovechkin und 36 andere danken dafür.
  3. Pattaya

    Pattaya Bekannter Schreiber

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    Oh Kollege habe ich gelacht :D besonders über die EXTRAS zb " tiefen ZK " :gruebel:
    Im SAMYA Köln verlangen auch die DURCHSCHNITTSTANTEN 50 Euro für besonders schönes :blasen:oder die Tante aus dem Gold
    die für besonders schöne ZK beim Kollegen 50 Euro als EXTRA kassierte:(
    Ich denke das dies in allen Grossclubs die Regel ist :gruebel: !
    Also Augen Auf und SERVICE - ABFRAGEN oder mann ist sehr upload_2019-11-3_12-27-23.jpeg
    Kollege BALOO viel Spass noch !:adios:
    Mich persöhnlich würden die Sexkinos noch interessieren ! Ansonsten gibt es ja noch die Kurfürstenstrasse[​IMG]
     
    Lutonfreund, moravia, Ovechkin und 7 andere danken dafür.
  4. S8112914

    S8112914 Bekannter Schreiber

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    [so etwas wie eine Fortsetzung aus einem anderen Thread]

    Echo Beach

    Ich hab in Berlin zu tun, mal wieder.
    Ich prügele den Heizölturbo über die Autobahn, mal wieder.
    Im Autoradio läuft Radio Eins, was sonst. Einer der besten Sender, für die ich Zwangsabgaben entrichten muss.
    Es ist 16:14 Uhr. Ein Song aus den Achtzigern.

    From nine to five, I have to spend my time at work.
    My job is very boring, I'm an office clerk.
    The only thing that helps me pass the time away,
    is knowing I'll be back at Echo Beach someday…


    Ich kenne den Song, ich war nicht umsonst früher mal DeeJay. Irgendwo in den Tiefen meines Gehirns klackern ein paar Relais, fallen ein paar Schütze ab. Echo Beach...

    Moment… war das nicht der Hit von Martha and the Muffins?
    Martha and the Muffins?

    Martha?

    Ich würde sturmfrei heute haben, mein Allerlieblingshasi wusste ich abgereist. Martha, vor Wochenfrist angereist, könnte, müsste, sollte noch im Haus sein. Martha…

    Das ist ein Zeichen. Radio Eins sendet mir ein Zeichen.

    Auf zum Echo Beach. Auf ins Artemis!

    Ankommen.
    Am Ende ist es dann doch viertel sieben, als ich endlich durch die verspiegelte Tür trete. Ich entrichte den Obolus, empfange Bändchen, Schlüssel und Bademantel. Von Anfang an ist klar: Planänderung. Keine Sauna. Jedenfalls nicht gleich. Martha würde ich nämlich sonst verpassen, Martha ist für pünktlichen Feierabend bekannt.

    Auf dem Weg zur Hygiene schlendere ich durch den Blauen Salon. Unwillkürlich muss ich grinsen: Martha ist im Haus, sie sitzt da, wo sie immer sitzt. Und, um das Maß meines Glückes vollends zu füllen, hockt Milu auf dem Hocker neben ihr.

    Fröhlich pfeifend schlendere ich nach draußen zur Hygiene, fröhlich pfeifend schlendere ich zurück und sodann…

    Am Tresen.
    Ich begrüsse Martha, ich begrüsse Milu.

    Martha macht große Augen.
    „Was sollte das vor einer Woche? Wolltest Du mich nicht sehen?“

    Nein. Ganz und gar nicht. Aber ich hatte nur Augen für mein Allerlieblingshasi, und als es mich wieder freigegeben hatte, warst Du im Feierabend. Verzeihst Du mir?
    „Alles gut. Komm, setz Dich zu mir.“

    Ich bestelle mir einen Milchkaffee, wir wechseln ein paar Worte, dann breche ich wieder auf.
    „Ich suche mir einen ruhigen Platz und trinke meinen Kaffee.“
    „Okay.“
    „Und wenn Du dann noch da bist…“

    Und ich würde natürlich auch akzeptieren, wenn sie sich zwischendurch statt meiner den just und unverhofft vorbeireitenden Traumprinzen greifen würde.
    „Lass ihn nicht vorbeireiten!“

    Traumprinz hin, Traumschloss her, am Ende beeile ich mich doch mit meinem Käffchen. Man muss das ja nicht provozieren, das mit dem Traumprinzen.

    Am Tresen 2.
    Martha und Milu sind immer noch da, wo sie vor einer Viertelstunde waren. Zu den beiden hat sich Loira gesellt. Loira wirkt aufgekratzt.
    „Mein Gast kommt gleich.“
    „Wird ja auch Zeit.“
    „Und er trinkt Champagner.“

    Loira grinst und macht eine Handbewegung.
    „Meinen Champagner.“

    Martha und ich beschließen, langsam nach oben zu wandern.
    Loira und Champagnergast tuen es uns gleich.

    Oben greift sich Martha Nummer 12. Ich bleib stehen, linse, wie Loira in Nummer 3 verschwindet. In Nummer 3, das sollte an dieser Stelle für die Kollegen ohne Ortskenntnis erwähnt werden, lagern die Handtücher.
    „Was ist? Warum kommst Du nicht?“
    „Ich will schauen, wieviel Handtücher Loira nimmt.“

    Martha schaut verdutzt, bis der Groschen…
    „Du Ferkel!“

    Wieso ich? Wer ist hier das Ferkel? Ich will nur blasen, ficken und ein bisschen chichi. Und ich trinke nie im Puff: weder Sekt noch Champagner.

    Zimmer 12.
    Ankuscheln stehend gönnt sie mir nicht, schade. Sie ist einfach zu schnell auf dem Bett - ich hab keine wirkliche Chance, sie vorher irgendwie einzufangen. Auf dem Lotterbett liegend entzieht sie sich mir dann aber nicht. Erst einmal hab ich sie auf dem Bauch. Auf ihren Oberschenkeln knieend, lasse ich meine Fingerspitzen über ihre Haut wandern. Ich verfolge die Linie ihren Rückgrates, die Form ihrer Schulterblätter, die seitliche Rundung ihrer Brüste. Ich male das kleine Tattoo über ihrer Taille nach, frage scheinheilig:
    „War das schon immer da?“
    „Weißt Du doch!“

    Sie dreht sich auf die Seite. Jetzt hab ich Chance, mich mit ihren Brüsten zu beschäftigen, und auch Martha wird langsam aktiver. So aktiv, dass ich irgendwann meine eigenen Aktivitäten einstelle, mich meinerseits auf den Bauch rolle und den Berührungen ihrer Finger, ihrer Nägel nachspüre. Immer wieder Stromstöße. Elektrizität. Wenn sie sich auf mich legt, ich ihre großen Brüste spüre, sie mir Küsse in den Nacken haucht, dann wächst die Latte. Schickt sie Strom durch meinen Körper, schwindet die Erektion, und ich winde mich wohlig grunzend, knurrend, was auch immer. Auf und ab geht meine Erregungskurve, auf und ab.

    Ich spüre sanften Druck auf meiner Seite. Ihr Signal. Folgsam drehe ich mich auf den Rücken. Sie beschäftigt sich weiter mit mir, nur eben auf meiner Vorderseite. Das, logisch, ist natürlich noch einmal einen Tuck geiler. Ihre Berührungen kreisen mein Vergnügungszentrum ein… bis ich endlich das erste Mal einen Fingernagel auf der Schwanzwurzel fühle, sich langsam, unendlich erregend die Naht entlang hin zur Spitze voran arbeitend…

    Kontrollblick von ihr, mit einem Grinsen im Gesicht: Ja, Martha, Du machst Deinen Job richtig gut!

    Ähnlich gemächlich kreist später ihre Zunge um mein Vergnügungszentrum, bis endlich, endlich der erste Kontakt hergestellt ist. Herr im Himmel.

    Marthas Blowjob ist zärtlich und sanft, jedenfalls für mich. Genauso will ich ihn, brauche ich ihn bei der ersten Nummer. Sanftes Saugen, zärtliche Berührungen mit der Zunge, die Hände anderweitig beschäftigt. Manchmal hat sie die Eichel einfach nur im Mund, saugt an ihr, streichelt sie mit der Zunge, und ihre Hände graben elektrische Furchen in meine Haut. Besonders tief, besonders heiß spüre ich diese Furchen… es gibt Stellen, da löst sie mit ihren Nägeln Reflexe aus. Die Kronjuwelen wollen zurück in den Körper, irgendwelche Muskeln sollen kontrahieren, ziehen sich auch, den Befehlen der Nerven folgend, zusammen… doch ihr Mund hält die Eichel fest, damit den Schwanz und irgendwie in de Folge die Eierchen. Sorry, ich bin kein Biologe, weiß aber eines: ich spüre in diesem Momenten Schmerzen irgendwo im Unterleib, nicht näher lokalisierbar - aber diese Schmerzen sind geil. Irre geil.

    Herr im Himmel. Herr im Himmel, mach, dass das nie aufhört.
    „Brauchst Du eine Pause?“

    Ich schüttele den Kopf. Nein, ich brauche keine Pause, ich will keine Pause, ganz sicher nicht. Mach-einfach-weiter!

    Macht sie. Sie fragt auch nicht wieder nach Pause, so gut kennt sie mich dann doch. Sie kennt mich so gut, dass sie auch den Punkt, an dem es Zeit ist für Sex, selbst bestimmt - und richtig damit liegt. Ich wiederum kenne sie gut genug, dass ich weiß, dass sie nicht reiten mag. Stört mich nicht. Wir benötigen keine Worte.

    Martha bockt sich zum Doggy auf, und genau so bringen wir es in aller Ruhe zu Ende. Ich darf lange in ihr bleiben, und das koste ich aus, bis zum letzten Moment. Ich streichele sie derweil, hauche ein paar Küsse auf ihren Nacken - was man mit seiner Freundin, seinem Girlfriend halt so tun würde.

    Bisschen Zeit ist noch. After-Sex-Talk. Hat Martha schon eine Idee, wann sie wieder in Berlin sein wird?

    Ja, hat sie. Passt nur leider nicht, und das sage ich ihr.
    „Dann sehen wir uns in diesem Jahr nicht mehr.“
    „Das ist schade.“
    „Martha… Lass solche Sprüche. Wir wissen beide, wo wir sind.“

    Sie lacht. Es ist ein ehrliches Lachen, kein aufgesetztes, keines mit Hintergedanken.
    „Doch. Ich mag Dich, und das weißt Du.“

    Nun, belassen wir es dabei. Wir wissen schließlich beide, wo wir sind.

    [Fortsetzung folgt]
     
  5. S8112914

    S8112914 Bekannter Schreiber

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    [Fortsetzung & Schluss]
    Drinnen und draußen
    Ich hole das nach, was ich vorhin hab verschieben müssen: meine Wellnessrunde. Ich hab den Außenbereich für mich allein. Keine Musik, keine Italiener, Russen oder sonstige Landplagen. Die Sauna macht Spaß. Der Pool macht Spaß. Die Security an den Monitoren hat vermutlich an mir ihren Spaß, denn ich hab eine Duschhaube aufgesetzt beim Schwimmen - sieht bekloppt aus, schützt meinen kahlen Schädel aber effektiv vor Auskühlung.

    Ich lasse mir im Blauen Salon einen Milchkaffee schmecken. Ich gehe essen, der Rinderbraten in dunkler Bratensoße DIN A4 ist gut genießbar - so gut, dass ich mir einen Nachschlag gönne. Die Wampe kann ich mir ruhig vollhauen, mit der Sauna bin ich durch, und auf Zimmer will ich jetzt noch nicht wieder.

    An den Wertfächern werde ich Zeuge einer Abschiedsszene. Der Kollege hat 480 auf der Uhr, zählt seiner Gespielin zehn Braune in die Hand - und lässt sich allen Ernstes das Wechselgeld geben. Mann, auf die 20 Euro kommt es doch nun auch nicht mehr an.

    Im Blauen Salon mache ich einen auf Waldorf & Statler. Mangels Gesellschaft spiele ich beide Rollen allein. Gut Betrieb für einen Dienstag, sehr gut Betrieb, so viel steht fest…

    Auf der Lauer
    Gegen zehn wird mir klar, dass ich ein zweites Zimmer will. Ich weiß auch, mit welcher Grazie ich gern das Zimmer teilen würde. Betreffende Grazie wiederum weiß sehr genau, wo ich mich niedergelassen habe. Immer, wenn sie unten vorbeistiefelt, wirft sie mir einen Blick zu - und zwar so, dass es mir auffallen muss. Alles klar…

    Gegen elf schlappt sie wieder einmal vorbei, auf Zimmer war sie nicht, vielleicht auf Toilette, was weiß ich. Wieder der auffordernde Blick: Nun raff Dich endlich auf! Ich beobachte sorgfältig, wo sie Platz nimmt. Dann lasse ich in bewährter Form den Dicken entscheiden. Sitzt sie nach Dusche und Zahnhygiene immer noch da, dann soll es sein. Wenn nicht, mache ich mich dünne. Übermorgen ist schließlich auch noch ein Tag…

    Der Dicke entscheidet: Es soll sein.

    Sie ist denn auch überhaupt nicht überrascht, dass ich schnurstracks auf sie zusteuere.
    „Wir werden warten müssen.“

    Tatsächlich: Wartezeit, und das an einem Dienstag. Und der erste Schlüssel, der zurückkommt, ist Nummer 28. Wir kennen uns gut genug, wir kennen die Zimmer gut genug, wir brauchen keine Worte… Eine Rumänin mit einem Schwarzkopf im Schlepptau greift zu.

    Für uns gibt es Nummer 4. Besser. Viel besser. Mila geht voran. Okay, so weit ist es dann auch wieder nicht…

    Zimmer 4
    Unsere Anzahl von Zimmern ist noch nicht zweistellig, aber das wird schon noch. An mir jedenfalls soll es nicht liegen.
    Ich nehme sie im Stehen in den Arm, erfreue mich an ihrem schlanken, naturbelassenen Körper mit den breiten, slawischen Hüften. Die sparsam auf ihrem Rücken und ihren Schultern verteilten Hautunreinheiten kenne ich schon, sie gehören für meine Fingerspitzen, die über ihre Haut wandern, zu ihr irgendwie mit dazu.

    Wenn ich irgendetwas zu mäkeln habe, dann das: Mila hat plusminus 12 Stunden Schicht hinter sich. Am Ende ihrer Schicht zieht sie einfach ihren Stiefel durch, sie hat in den Tag, in ihre Gäste einfach zu viel Kraft investiert. Erwischt man sie früher am Abend, am Tag, ist das Zimmer mit ihr anders: neugieriger, abwechslungsreicher, spontaner?

    Egal. Ich hab es so gewollt, und ich jammere auf hohem Niveau.

    Eine halbe Drehung. Jetzt hab ich sie face to face. Mein Schwanz, meine Latte zwischen unseren Körpern.
    „Oh.“

    Sie geht leicht in die Knie, beküsst meinen Alabasterkörper, lässt ihre Küsse langsam nach unten, nach Süden wandern, bis sie schließlich vor mir kniet.
    „Ich denke, ich sollte einmal Hallo! sagen.“

    Mila erwartet keinen Widerspruch, sondern macht das, was sie angekündigt hat: Sie sagt Hallo! Ich stöhne vor Vergnügen. Ein paar Triller mit der Zunge, ein paar spielerische Küsse, dann erhebt sie sich wieder, sich zurück nach oben, nach Norden küssend. Ein Küsschen auf die Lippen, dann entwindet sie sich, schlüpft aus meinen Armen aufs Bett.
    „Kommst Du?“

    Ich mache es mir bequem, weil ich weiß, dass sie es so will. Ich soll bequem liegen beim Blowjob, ich soll das Geschehen verfolgen können beim Blowjob, denn sie wird mir immer wieder Augenaufschläge schenken zwischen Minuten hingebungsvollen, zärtlichen, konzentrierten, nassen Blasens. Immer wieder erkundet ihre Zunge entfernte, verborgene Gegenden, die von erstaunlicher Empfindsamkeit sind. Kontrollblick über den nass besabberten Schwanz hinweg: Du fühlst Dich wohl?


    Oh ja. Sehr.

    Die Minuten rinnen, ich lasse sie rinnen. Ich genieße.

    Mila zieht ihren Stiefel durch, sie bestimmt den Zeitpunkt, an dem wir zum Sex wechseln. Wir beginnen mit einem Ausritt in verschiedenen Tempi, mal vornübergebeugt, mal den Oberkörper aufgerichtet, die Brüste präsentierend. Herrlich. Geil. Ich muss mich schon wieder bremsen… Mila nimmt folgsam das Tempo heraus…

    … nur, um es wenige Momente später wieder anzuziehen. Wieder trete ich auf die Bremse, das-soll-noch-nicht-vorbei-sein! Ich brauch mehr Kontrolle. Besser weiter im Doggy.

    Sie bockt sich auf, im rechten Winkel zum Spiegel, schüttelt die weißblonde Mähne, strahlt mich mit blauen Kulleraugen an: Mach! Ich mache. Jetzt bestimme ich Tempo und Intensität des Geschehens. Mila weicht meinen Blicken im Spiegel nicht aus. Es ist geil. Dummerweise bekomme ich jetzt die Quittung dafür, dass ich beim Ausritt mehrfach die Bremse angezogen habe… Ich komme mit vertretbarem Aufwand nicht über die Klippe. Irgendwann stöpsele ich aus.
    "Was ist los?"
    "Ich will Dich nicht kaputtmachen."
    "Du? Mich kaputtmachen? Warte, ich mache Dich kaputt!"

    Sie schubst mich in Rückenlage. Blowjob. Und als ich der Klippe endlich näherkomme, verlegt sie sich aufs mündliche, nasse, herrliche Verwöhnen der Kronjuwelen und der Gegend umzu und erledigt den Rest mit der Hand. Ich hab einen herrlichen, langen Abgang, und Mila freut sich sichtlich über die üppige Menge Sperma, die sie mir entlockt hat.

    Ich dürfte ihr letzter Kunde gewesen sein, sie hat keine Eile, wir plappern noch über dies und das, sie streichelt mich dabei, ich fühle mich wohl.
    „Du machst jetzt Feierabend?“
    „Ich trinke einen Tee und schaue mal.“

    Okay… es scheint gut Geschäft heute im Laden zu sein, da will sie ihre Chance nutzen. Wer weiß, wie ihr Tag gestern war, wer weiß, wie ihr Tag morgen wird.
    „Du, ich brauche auch ruhige Tage. Ich kann nicht jeden Tag Vollgas geben…“

    So kann man das auch sehen.

    Verabschieden
    Abschied, unten am Wertfach. Hat Mila schon eine Idee, wann sie wieder in Berlin sein wird?
    Ja, hat sie. Passt nur leider nicht, und das sage ich ihr.
    "Wir sehen uns nächstes Jahr!"
    "Wer weiß..."
    "Wieso?"

    Sie flüstert mir ins Ohr.
    "Ich verstehe. Du willst heiraten."
    "Wenn Du das so sagst..."

    Ungeachtet des um uns herum tosenden Betriebs kniee ich vor ihr nieder, halte ihre Hand und himmele sie an. Mila, dies ist der Heiratsantrag, den Du wolltest.

    Dummerweise hab ich gerade heute die Ringe nicht eingesteckt…

    I know it's out of fashion, and a trifle uncool.

    But I can't help it I'm a romantic fool.

    It's a habit of mine to watch the sun go down.

    On Echo Beach, I watch the sun go down.
    
Echo Beach, far away in time…

    Fazit
    Das Artemis ist keine Reise wert, nicht mehr, auch nicht für mich. Wenn man aber schon mal in Berlin ist und vielleicht noch die eine oder andere alte Bekanntschaft im Artemis werkelnd weiß, lohnt sich ein Besuch. Immer noch.

    Die letzten beiden Monate des Jahres sind, das zeigt die Erfahrung, traditionell eine gute Zeit, um in Berlin auf der Durchreise zu sein: die Auswahl an Gespielinnen ist schier riesig. Man sollte allerdings immer im Hinterkopf haben, dass das Lineup im Artemis seine Eigenheiten hat. Auf geht’s…

    Echo Beach, far away in time…

    [Schluss]
     
    lollipop66, pcpopper, Lutonfreund und 12 andere danken dafür.