Bordell für Behinderte in England geplant

Dieses Thema im Forum "Rolli Corner" wurde erstellt von Rolliman, 12. Januar 2013.

  1. Rolliman

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  2. Dorian.Gray

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    Mit der heutzutage überall propagierten „Inklusion“ hat das aber dann nix zu tun.
     
  3. Rolliman

    Rolliman Bekannter Schreiber

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    Vielleicht steckt mehr "gelebte" Inklusion dahinter, wie Du denkst!!! Die Dame will Geld verdienen, und sieht in der Behinderten Kundschaft eine Marktlücke, die sich nach außen noch toll verkaufen läßt.
    Was anderes machen e.on und RWE mit ihrem angeblich "grünen Strom", oder Krombacher (pro Kasten Bier, ein qm Regenwald) doch auch nicht.

    Wenn man das ganze jetzt mal auf die Inklusion überträgt, dann heißt dass nix anderes wie:"Der Behinderte Mann will auch ficken, und solange er bezahlt ist es ok!"
    Gleiche Rechte bedingen halt auch gleiche Pflichten! Nur das vergessen 98 % der Behinderten immer.
     
  4. Dorian.Gray

    Dorian.Gray The Business

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    Ja aber oft reklamieren diese Frauen dann, daß sie keine „einfachen“ Prostituierten seien und verbinden das dann mit höheren Honoraren bei gleichzeitig geringerem Service.
    Insofern braucht es keine speziellen neuen Bordelle, sondern einfach mehr Barrierefreiheit, jedenfalls von meiner Warte aus.
     
  5. Rolliman

    Rolliman Bekannter Schreiber

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    Und gerade da liegt der Denkfehler!!!
    Die meisten Häuser sind innendrin so verbaut, das ein Umbau teurer wird, wie ein Neubau, der von anfang an Behindertengerecht konzipiert wird.

    Außerdem hakt es oft an der Unsicherheit des Personals. Dass man mich mit Rollstuhl in den Club läßt ok, was macht aber der Blinde im GT mit dem Blindenhund, oder wenn ein Behindrter einen Hilfe- oder Epilepsiehund dabei hat?
    Das sind Fragen auf die man antworten finden muß, und dann das Personal briefen muß. Und das geht in einem speziellen Bordell einfach besser.
     
    Winnetou Kowalski dankt dafür.
  6. Winnetou Kowalski

    Winnetou Kowalski Tippen ist bääh, aber ...

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    Das sind Fragen, die ich mir noch nie gestellt habe.

    Danke für den Denkanstoß.

    .
     
    wuchel1234 und Rolliman danken dafür.
  7. Dorian.Gray

    Dorian.Gray The Business

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    Also gegen einen barrierefreien Neubau habe ich nix gesagt.:)

    Schon richtig, aber ich schreibe hier auch nur aus meiner ganz subjektiven Warte(total selbstständiger Para) aus, wie ich ja bemerkte. Ich finde das in Ordnung, zumal man nie alles auf einen Nenner bringen wird.
     
  8. RanjeetMawari

    RanjeetMawari Bekannter Schreiber

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    Wenn ein speziell barrierefreies Bordell gebaut wird, schön und gut. Ich wusste gar nicht, dass es da bei Behinderten + Sex so viele Probleme gibt. Ich lese bei so vielen Anzeigen der DLs "behindertenfreundlich", also Auswahl müsste genug da sein. Und wenn der Club nicht betretbar/befahrbar ist, kann man sie ja auch nach Hause bestellen. Kostet etwas mehr, ist aber auch verständlich, denn für die DL entsteht ja auch ein Mehraufwand (Fahrtzeit -> entgangener Gewinn im Club). Eigentlich alles Roger in Kambodscha.

    Träumer, die in der Theorie denken, man müsste die Puffs nur barrierefrei umbauen, die haben bestimmt noch nichts mit Statistik und Kalkulation zu tuen gehabt. Die Statistik sagt Dir, wie hoch der Anteil der Behinderten an der Gesamtbevölkerung ist, die z.B. eine breitere Türe, keine Treppen... einen Chillout Raum für Epilepsie-Anfälle und Tourette-Syndromler einen Anti-Panic-Room für hyperventilierende Klaustrophoben usw ja, und dann gibt es ja noch mich: ich bin einer, der glaubt, das ein Pferd an meinem Hintern angewachsen ist. Ich möchte, dass die Bordelle so umgebaut werden, dass auch eine Futterkrippe und Stall vorhanden sind. <- Habt ihr Träumer es gechecked, was es bedeuten würde, jedem gerecht zu werden? Oder doch lieber Mainstreammeinung und zu allem ja sagen, weil es nicht weh tut und ja nicht mein Geld ist?

    Wer dann noch kalkulieren kann, kann sich überlegen, welche Schichten er bedienen will und dann die Kosten eingehen.

    Wer macht es in der Praxis? Keiner. Scheint wohl eine Misskalkulation zu sein. Ausnahme: eine Grossstadt mit 10 Millionen Menschen Einzugsgebiet. Oder natürlich staatlich/kommunal gefördert, kostet ja keinem das Geld, nicht?
     
  9. Rolliman

    Rolliman Bekannter Schreiber

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    Richtiger Ansatz! Falsches Ergebnis!!!!
    In einen Behindertengerechten Laden kommen auch nichtbehinderte Kunden zurecht, umgekehrt ist das aber keineswegs der Fall... Darüber auch nachgedacht? Und noch ein Punkt, der in "normalen" Clubs nicht zu realisieren ist: Wo gehen behinderte Frauen hin??? Wenn ich aber einen Club für "Jedermann oder Frau" schaffe, wo auch Callboys für Behinderte Frauen sind, dann habe ich INKLUSION so wie sie sein soll!
    Mit den Sedcards der Damen muß man vorsichtig sein!!!!!!! Glaub mir, nicht jede Rumänin, Bulgarin, Russin oder Thai weiß, was sie alles angekreuzt hat...
     
  10. RanjeetMawari

    RanjeetMawari Bekannter Schreiber

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    Wieso falsches Ergebnis? Mein Ergebnis/Gedanken basieren als erstes auf der Wirtschaftlichkeit und die wiederum basierend auf einer Marktanalyse (Statistik). Das ist gängige, gelebte Praxis.

    Dass ein Behinderter in den jetzigen Läden nicht klar kommt, ist mir klar. Ich glaube aber nicht im ernst, dass das einer diskutieren will. Wir alle wissen doch, dass viele Läden äußerst klamm sind, soll ich Namen nennen? Ne, ist nicht nötig, weiss jeder. Man kauft sich also bei diesem Geschäftsmodell möglichst günstig ein altes Haus, ehemals gewerblich genutztes Areal oder die Dachluken des Gebäudes etc., um dann mit günstigen Preisen (was halt machbar ist) die Kunden zu locken. Bei einem so finanziell harten, umkämpften Geschäft mit dem von einigen sogar bejammerten Überangebot von Frauen, da ist kein Raum für: oh, wollen wir uns nicht einen Tip-Top Schuppen bauen, mit Möglichkeiten, wo auch an die 2% der Bevölkerung oder andere Randgruppen gedacht wird? Ne, das geht einfach nicht. Wenn Du Geld verdienen willst, dann musst Du nach der fetten Speckschwarte greifen - Dich auf die Kernkompetenzen fokussieren. Das Randgeschäft (in diesem Fall z.B. Behinderte) ist überhaupt nicht gern gesehen, macht extra Arbeit, ABER, man kann ja Kohle verdienen, sind wir bereit mitzunehmen.... z.B. wir fahren auch nach Hause + sind behindertenfreundlich.

    Für mich persönlich ist es so, dass ich bei einem Club-Besuch froh bin, wenn keine Behinderten da sind. Ich will in der Zeit eine gute Zeit haben, mich wohl fühlen, mit einem Erlebnis nach Hause gehen, das mir Freude gemacht hat und möglichst lange in Erinnerung bleibt.

    Ich will in dieser Zeit alles vermeiden, was mich an schlimme, traurige, stressige usw. Dinge erinnert. Das gehört für mich zum Ambiente. Klar, wenn ich Alkohol getrunken habe, bin ich schmerzfreier, sehe über vieles hinweg... wenn ich jedoch nüchtern einen Kriegsversehrten Afghanen sehen würde, wird für mich die schönste Nebensache der Welt nicht mehr schön. Wenn ich auf dem Gang zwischen Dusche und Bar durch einen Megarolli aufgehalten würde, der dort eine Pause einlegt (Deppen gibt es genug in der Welt, alles schon erlebt, das Leute an den unmöglichsten Stellen ohne Rücksicht auf andere Gedenkminuten und ähnliches einlegen), dann bekäme ich einen Hals, der so dick ist: ----------------------------------------------------------------------------------------
    Ist nicht gut für mich. + Auch die erwähnten Callboys will ich in dem Laden, den ich besuche, nicht sehen. Ich bin für die Inklusion noch nicht bereit, das wird eine Generation nach mir sein.
     
  11. Rolliman

    Rolliman Bekannter Schreiber

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    Ein ehrliches Statement mit dem ich gut leben kann! Mir ist ehrliche Ablehnung lieber, wie das blöde hinterher gequatsche....

    Aber dann müßte dir doch das Bordell nur für Behinderte recht sein. Wenn sich da die Krüppel sammeln, dann ist die gefahr kleiner, dass dir in Deinem Club einer vors Schienbein fährt.

    Wenn man bedenkt, das es in Deutschland knapp 8,3 Mio. Behinderte gibt, was immerhin 10% der Gesammtbevölkerung entsspricht, und wenn man dann die über 65 Jährigen als Potentielle Zielgruppe mit dazu nimmt, was auch nochmal 12-14 Mio. entspricht. Dann bist du bei knapp 25% der Gesamtbevölkerung. Wenn man noch dazu nimmt, das viele Behinderte ja noch Begleiter in den Club mitbringen, die ja auch mal vögeln könnten, dann läßt da mancher Club mögliches Kundenpotential liegen?
     
  12. RanjeetMawari

    RanjeetMawari Bekannter Schreiber

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    Ja, das Bordell für Behinderte find ich o.k..

    Du hast eine sehr hohe Zahl an Behinderten angesetzt. Ich glaub Dir, dass Du da eine verlässliche Quelle hast. Ich denke, dass dort jedoch hauptsächlich die Alten, naturgemäß Gebrechlichen darunter sind. Bin jetzt nicht der Fachmann für Sex, hat man in dem Alter noch Sex?

    Bitte, bitte keine Antwort darauf. Ich will es mir nicht vorstellen! :megalach:

    Wenn da also so ein großes Potential ist, dann wird das zukünftig ausgeschöpft werden. Bis jetzt machte das wohl noch nicht Sinn, denn die alten Jahrgänge haben noch eine höhere Moral und Tugend als das jetzt bei den "nachwachsenden" Alten ist. Die sind locker und werden bestimmt nach amerikanischem, medialem Vorbild bis zum Ende mitnehmen, was man abgreifen kann.

    Gesellschaft im Wandel...
     
  13. Dorian.Gray

    Dorian.Gray The Business

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    Dürfte sich nach Deiner Argumentation aber erst recht nicht rechnen, d.h. weniger Stimmungsmache täte der Sache gut. Denn wenn entsprechende Umbauarbeiten nicht rentabel sein sollen, dann dürfte ein kompletter Neubau für einen eingeschränkten Kundenkreis sich eigentlich noch weniger lohnen.
    Vielleicht willst Du einfach pauschal keine Bordellbesucher auf vier Rädern, wie Du es ja auch angedeutet hast. Dann aber ist eine betriebswissenschaftliche Debatte bzw. Argumentation nur vorgeschoben.
     
  14. Rolliman

    Rolliman Bekannter Schreiber

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    Das beantwortet deine Frage...
    http://www.bild.de/news/2011/altenheim/huren-stillen-sehnsucht-der-alten-16027398.bild.html
     
  15. RanjeetMawari

    RanjeetMawari Bekannter Schreiber

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    Dorian Gray,

    unterstelle mir nicht, dass ich etwas vorschiebe. Wofür hätte ich das nötig? Wer so klar wie ich seine Meinung begründet äußerst, warum er am liebsten ohne Behinderte Clubbesuche macht, der muss sich ja nun nicht wirklich hinter etwas verstecken, oder?

    Meine betriebswirtschaftliche Debatte sollte Euch, den Träumern, helfen zu verstehen, warum die jetzigen Bordelle nicht behindertenfreundlich sind (z.B. Altbauten, bestehende, umgewandelte Firmengebäude) und dass bei der finanziell, klammen Lage doch alle Kohle möglichst in die Tasche gesteckt wird und nur das nötigste in die Renovierung. Ein Ausbau in Richtung behindertenfreundlich ist da illusorisch, es sei denn, Rolliman hätte mit seinen 25 % Behinderten recht, diese müssten um interessant zu sein, aber auch tüchtig Nachfrage erzeugen. Wenn Du, Dorian, versuchst, mir die Schuld dafür in die Schuhe zu schieben, dann frage ich mich, liest Du hier im Forum eigentlich nicht mit? Hast Du die Läden nicht besucht, um selbst zu wissen, wie oft gemeckert wird: Dusche stinkt, Sauna alt, Betten nicht frisch bezogen, Club sinkt im Niveau... Damen bieten keinen Service mehr, nur noch Rumbuls. Dir sollte also selbst klar sein, mit oder ohne Stimmungsmache, die Clubs haben keinen Grund umzurüsten, sofern nicht ordentlich Geld winkt.

    Manch Behinderter hat in seiner unerfahrenen Sicht nur noch sein eigenes Leid vor Augen, denkt, dass nur ihm Schlechtes wiederfährt. Ne, ist bei uns auch, natürlich nicht so wie bei Euch. Aber die Welt ist nicht nur für Euch extra schlecht geworden! :D

    Ob nun ein (ausschließlich wohl sehr unwahrscheinlich, da man sich Potential verschliesst) für Behinderte geeigneter Club sich trägt, auch das Dorian, ist nicht mein Ding. Das Investorenrisiko soll tragen, der es will. Ich schrieb ja bereits, dass ich mir höchstens bei Metropolen so etwas vorstellen kann. Rolliman hat eine Möglichkeit aufgezeigt und wenn es stimmt + meine Prognose, dann wird es so kommen. Halte Dich nicht zu sehr an mir fest, ich bin EINER, der diese Meinung hat, da draussen sind noch 1000 andere User, die hierzu nichts schreiben. Gehe mal davon aus, dass diese sich verhalten, wie sonst im Leben auch: es gibt eine grosse, breite Masse, die ohne grosses Murren den Ökumene-Club besuchen wird, ein kleinerer Teil wird in teurere fliehen (so wie die reicheren es ja schon immer getan haben: Gesellschaftsclubs, Sportvereine...).

    Ich kann nicht fliehen, dafür habe ich kein Geld. :winkewinke:
     
    Bokkerijder und wuchel1234 danken dafür.
  16. Rolliman

    Rolliman Bekannter Schreiber

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    @Ranjeet
    Es gibt schon relativ viele Clubs die mit Rollstuhlgerechten Umbauten werben. Siehe hier:
    https://www.freiercafe.sex/showthread.php?t=22626

    Dass sich was geändert hat, kann ich der sehr wohl bestätigen: Als ich vor 18 Jahren mit der Club-Hoppelei anfing, haben mir 9 von 10 Türstehern die Türe vor der Nase zugehauen. Heute halten mir 10 von 10 Türöffnern die Türe auf. Auch Deinen Verweis, dass nur minderwertige Frauen mit Minderwertigem Service behinderte Kunden bedienen, kann ich so nicht bestätigen. Damen wie Sabrina, Evita, Quna oder Veronika gehören oder gehörten im Goldentime eindeutig zu den besseren ihres Fachs, wie dir ein Blick in die Berichteliste beweisen kann.

    Es gibt allerdings ein sehr starkes nationales Gefälle. Deutsche, tschechische, slowakische, ukrainische und thailändische Frauen, gehen öfter mit Behinderten aufs Zimmer wie ungarische, rumänische, türkische oder afrikanische Frauen.

    Außerdem weise ich nochmals darauf hin, dass es sich um ein Vorhaben in England handelt.
    Wenn ich so ein Ding in Deutschland planen sollte, dann würde der Staat mindestens die Hälfte von dem Club bezahlen. Das Manko hier in Deutschland ist, dass die meisten Steuerberater absolut keinen Plan von Sozialgesetzbuch 9 und von den behinderungsrelevanten Arbeitsgesetzen haben. Die bezahlen lieber 160 Euro Arbeitsplatz Ausgleich im Monat für jeden nicht besetzten Pflichtarbeitsplatz für Schwerbehinderte, als sich einmal richtig reinzuknien und die Fördergelder von EU, Bundes- und Landesregierung anzuzapfen.

    Bevor Du fragst, warum ich es nicht tue: Ganz einfach! Weil ich schon beim Land NRW arbeite... :D:D:D
     
  17. RanjeetMawari

    RanjeetMawari Bekannter Schreiber

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    Hallo Rolliman,

    alles soweit o.k.

    Nur jetzt sag mal, wie kommst Du dazu: "Auch Deinen Verweis, dass nur minderwertige Frauen mit Minderwertigem Service behinderte Kunden bedienen, kann ich so nicht bestätigen." Zitier bitte meinen Beitrag, wo das steht. Ich habe das nirgendwo geschrieben.

    Jedem passiert in der Schreibwut, dass man etwas gelesen haben will, waren dann aber doch nur die eigenen Gedanken, die im Gegenüber vermutet werden. Das gleiche hat mich auch bei Dorian aufgeregt.

    Ansonsten verabschiede ich mich aus diesem Thread, ich denke, wir kennen unsere verschiedenen Positionen jetzt gut und haben den Blick in die Zukunft geworfen. Wenn ihr im Club einen seht, der vor Euch wegläuft, wenn ihr ihn mit dem Rolli jagt: DAS BIN DANN ICH! :D
     
  18. Crimson12

    Crimson12 Querquatschkopf

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    Das ist eigentlich gar nicht "schlimm".
    Ich treffe einmal im Jahr den FK "wagen" der in der Szene sehr bekannt ist. Die Gespräche sind meist intensiv und daher sehr anstrengend. Aber auch gut. wagen hat einen ständigen Begleiter (Zivi), der den Rolli schiebt und andere Dinge regelt. Ich finde die Tatsache, daß jemand "Fremdes" über alle Intimitäten Bescheid weiß, nicht nur Waschen Duschen etc. viel desillusionierender als alle technischen Randbedingungen.

    Mit einem anderen FK aus Lünen war ich mal unterwegs, dh.h. zuhause abholen, ins Auto hieven, den Rolli verstauen, im Club (Belami Kressstr.) das Gegenteil, Beim Umziehen helfen, seine Sachen im Spind verstauen, Duschgang (das Belami ist eigentlich sehr behindertenfreundlich) usw.
    Für mich war es anschließend absolut überraschend und ich war fast ein wenig neidisch, mit welcher Hingabe und Inbrunst sich anschließend einige Frauen um ihn gekümmert haben, inklusive Duschen nach dem Zimmergang usw.
    In dieser Beziehung macht man sich als Normalo zu viel Gedanken.

    Zurück zur Ausgangsfrage: Viele Läden, vor allem die neueren in irgendeinem Gewerbegelände liegend, sind eigentlich behindertengerecht oder dies lässt sich mit Änderung von Kleinigkeiten bewerkstelligen.
     
    Rolliman dankt dafür.
  19. Rolliman

    Rolliman Bekannter Schreiber

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    1. Jage ich im Club lieber Frauen,
    und

    2. habe ich meinem Rollstuhl eine gewisse Sorgfaltspflicht gegenüber. Ein Kratzer im Lack seines Fußbrettes würde er mir nie verzeihen...
     
  20. Crimson12

    Crimson12 Querquatschkopf

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    auch in England gegenläufige Entwicklungen ....
    http://www.spiegel.de/panorama/gese...tuierte-im-pflegeheim-verbieten-a-880292.html

    Grafschaft will Prostituiertenbesuche im Pflegeheim verbieten

    Menschen mit Behinderung haben Bedürfnisse, auch sexuelle. Um diese zu befriedigen, erlaubte ein Pflegeheim in England den Bewohnern, Prostituierte zu empfangen. Jetzt gibt es Probleme: Die Behörden der Grafschaft East Sussex empfinden diese Form der ganzheitlichen Pflege als "unangemessen".