Clubeinführung Yin Yang, Roermond (Niederlande)

Dieses Thema im Forum "Clubpläne, Bilder & Infos" wurde erstellt von Jogi9, 16. Juni 2010.

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  1. Jogi9

    Jogi9 Bekannter Schreiber

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    #1 Jogi9, 16. Juni 2010
    Zuletzt bearbeitet: 16. Juni 2010
    Mit FK Rivera war ich im Auslandseinsatz. Es führte uns zu einem Saunaclub in den Niederlanden.

    Der Saunaclub Yin Yang liegt in der Nähe von Roermond inmitten einer wunderschönen Landschaft. Es ist vorstellbar, dass das YY vorher eine Hotelanlage war. Zur Grenze von Deutschland sind es nur 10 Kilometer. Die Saunaclubs Golden Time und Villa Vertigo sind nur einen Katzensprung entfernt.

    Öffnungszeiten

    Montag bis Freitag von 11.00 bis 01.00 Uhr
    Samstag und Sonntag von 13.00 bis 01.00 Uhr

    Internet

    Die Homepage http://www.yinyang.nl ist dreisprachig (Nederlands, Deutsch und English). Dort sind viele Bilder, die das YY schön beschreiben.

    Adresse

    Saunaclub Yin Yang
    Heinsbergerweg 230
    6045 CL Roermond
    Telefon: +31 (0)475-532596
    E-mail: info@yinyang.nl

    Anfahrt

    Von der A61 auf die A52 Richtung Roermond wechseln. Hinter der Landesgrenze den Hinweisschildern A73 Richtung Maastricht folgen. Danach immer Richtung Meilick. Das YY ist relativ einfach zu finden, denn es taucht dann ein Hinweisschild mit der Aufschrift „Saunaclub Yin Yang“ auf. Die Einfahrt zum Club ist etwas gefährlich, denn ein Radfahrweg wird hier überquert. Typisch für Holland.

    Parkplatz

    Durch ein großes Tor gelangt man zum Parkplatz. Der Parkplatz ist durch hohe Bäume geschützt. Untergrund ist Kies. Vor allen Dingen Niederländer frequentieren das YY. Aber auch Kennzeichen aus Deutschland und Belgien wurden gesichtet.

    Empfangstresen

    Durch eine Stahltür gelangt man zum Empfang. Eine hübsche Blondine empfing uns und merkte schnell, dass wir aus Deutschland kamen. Die ersten einführenden Worte wurden dann auch problemlos in Deutsch gehalten. Uns wurde jeweils ein grüner Bademantel und ein Badehandtuch übergeben. Eine Clubführung wurde nicht angeboten. Es gab lediglich ein Hinweis, wo es zu der Umkleide ging.

    Ein imposanter farbiger Security-Mitarbeiter war auch vorhanden. Der war mindestens 2 Meter groß. Da werden auch Bad Boys zu Lämmchen.

    Preise

    Das Tagesticket kostet bis 14 Uhr nur 40 Euro. Ab 14 Uhr sind 50 Euro fällig.
    Umkleide

    In der Umkleide gibt es ca. 150 Spinde, die relativ klein sind. Im Winter wird es knapp, wenn auch noch eine dicke Jacke dort deponiert werden soll. Bügel bzw. Haken sind keine vorhanden. Minuspunkt. Wertschließfächer auch nicht. An jeder Ecke steht ein kleiner Hocker. Die Badelatschen sind nach Größen aufgereiht in einem Schrank untergebracht. Die Badelatschen passen nicht zum Club. Sie sind eher von niedriger Qualität und in krassem Gegenteil zum Ambiente im Club. Die Umkleide wird videoüberwacht. Von der Umkleide gelangt man sofort in einen Duschbereich.

    Bar/Getränke

    An der Dusche vorbei gelangt man in den Barbereich. Die Bar ist sehr groß und man könnte meinen, dass es sich eher um eine Kneipe handelt. Der Barraum ist sehr großzügig und gemütlich gestaltet mit vielen Couchen und drei großen Fernsehern auf denen die WM gezeigt wurde. Die Musik (80er/90er) lief tagsüber eher im Hintergrund und relativ leise. Zum Abend hin wurde es lauter und es lief mehr Discomusik. An der Decke waren 10 Lautsprecher.

    An der Bar gibt es antialkohoholische Getränke (Coca Cola, Coca Cola Light, Fanta, Apfelsaft, Red Bull, Stilles Wasser, Mineralwasser, Orangensaft, Kaffee und Tee) und Bier. Wein und stärkere alkoholische Getränke sind nicht im Preis enthalten.

    Eine Tanzstange ist auf einer Tanzfläche eingebettet. Hier zeigt schon mal ein Mädel ihr Können. Der Barbereich ist detailverliebt eingerichtet. Der Architekt/Designer hatte anscheinend viel Spaß. Einer der Höhepunkte ist eine alte Wurlitzer-Musikbox.

    Am Wochenende, wenn der Besucherstrom am höchsten zu erwarten ist bzw. in den Wintermonaten könnte ich mir vorstellen, dass der Barraum aus allen Nähten platzt.

    Thekendame Dascha alias Miss World

    Die Thekendame Dascha hat uns verzaubert. Ausgestattet mit einem Traumbody (ca. 1,65m, B-Cups, Konfektion 34, langes schwarzes Haar - seidig glänzend - zu einem Zopf gebändigt, Zahnpasta-Werbungslächeln) und einem Traumgesicht ohne Makel. Wir haben lange über sie diskutiert und ich habe sie im Geiste mindestens 20 Mal ausgezogen. Sie hat einfach keinen Fehler. Doch! Es gibt zwei kleinere Fehler: Sie spricht kein Deutsch und ist nicht buchbar!

    Sie hat die Bar fast im Alleingang geschmissen. Sie war schnell und hatte auch noch Freude bei der Arbeit. Zwischendurch tanzte sie hinter der Theke zu Discorhythmen und wenn sie ertappt wird, schenkt sie ein unfassbares Lächeln! Nicht das die Arbeit sie vollkommen ausfüllt. Sie ist auch noch für die Musik zuständig und zeigt großes Fingerspitzengefühl bei der Auswahl der Musik. Was für eine DJane!

    Zimmer

    Die Verrichtung erfolgt in 20 sehr schönen Zimmern, die mit einer Dusche und/oder einer Badewanne, Waschbecken, Spiegeln, großen komfortablen Betten und gedämmter Beleuchtung ausgestattet sind. Teilweise gibt es sogar einen Kleiderschrank.

    Filmraum/Pornokino

    Vom Barraum gelangt man in das Untergeschoß. Dort ist ein kleines Pornokino incl. Liegewiesen integriert. Ein Mädel hatte mich aufgefordert doch mal die Liegewiesen im Filmraum zu nutzen.

    Beautysalon

    Im YY ist ein Beautysalon mit fairen Preisen integriert. Eine 45-minütige Gesichtsmassage kostet z.B. 35 Euro. Im Serviceumfang sind enthalten: Pflegemassagen, Waxing, Maniküre und Pediküre. Die Frau machte auf mich einen guten Eindruck.
     
    MrFreeze, Deepreamer, Gladbacher und 19 andere danken dafür.
  2. Rivera

    Rivera Frühstücksrentner

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    Im P6-Bermudadreieck
    Teil 2 Clubeinführung Yin Yang, Roermond (NL)

    Mädels

    Bei Ankunft um die Mittagszeit waren rd. 15 Mädels vor Ort. Die Multikulti-Auswahl (u. a. vier Latinas) sollte sich durch Nachzüglerinnen über den Tag verteilt noch auf ca. 30 bis 35 erhöhen. Darunter einige, die mir aus der PSR noch in Erinnerung sind, wie Simona, Jamila und Cheyenne. Donna ist (als Samantha) mittlerweile ebenfalls im YY tätig, war jedoch nicht zugegen. Simonas Schwester Evita/Yvetta hat das YY hingegen wieder verlassen.

    In ihrer Gesamterscheinung reichte die Attraktivitätsquote nicht ganz an den Level heran, mit dem andere renommierte Clubs zu punkten wissen. Was aber keineswegs heißen soll, dass keine richtig hübschen Mädels vor Ort waren; gestern waren sie aber in der Minorität. Ich zählte jedenfalls lediglich drei bis vier Optikkracher. Lt. Auskunft der Mädels hatten wir mit dem gestrigen Dienstag einen eher ruhigeren Tag erwischt; an Wochenenden soll deutlich mehr los sein.

    Interessant (und vielleicht zur Nachahmung empfohlen?) ist in diesem Zusammenhang, dass die Mädels - im Gegensatz zu den mir bekannten Clubs - keinen festen täglichen Zeitplanungen unterliegen, d. h. sie können kommen und gehen, wann sie wollen, ohne sich absprechen zu müssen. Augenscheinlich hat sich dieses Konzept im YY bewährt.

    Mit einem Anteil von rd. einem Drittel waren deutsche Mädels auffällig hoch vertreten. Der Rest rekrutierte sich aus einheimischen DLs, der Osteuropafraktion und der exotischen Kategorie.

    Der Dresscode: Nur wenige oben ohne. Kein auffällig hoher Silikonanteil.

    Zimmerpreise (incl. ZK/FO, soweit vom Mädel angeboten):
    30 Min./50 EUR
    60 Min./75 EUR.

    Aufpreis Aufnahme: 25 EUR
    Aufpreis AV: 50 EUR.

    Um unliebsame Überraschungen zu vermeiden, empfiehlt es sich jedoch, die jeweiligen Kosten und den Service im Vorfeld mit dem Mädel individuell abzuklären. Ausreißer gibt es, auch im YY, leider immer wieder.


    Publikum

    Über den Tag verteilt waren ca. 100 Gäste vor Ort, darunter nur wenige Deutsche. Die einheimischen Gäste waren erwartungsgemäß eindeutig in der Mehrheit, daneben noch einige russische und türkische Besucher, die jedoch in keiner Weise negativ in Erscheinung traten.

    Das Verhältnis Mädels/Gäste mit ca. 1:3 also noch im vertretbaren Rahmen. Zimmerwartezeiten (ca. 15 Minuten) ergaben sich erst im Laufe des späten Abends.


    Verpflegung

    Bis ca. 15 Uhr steht ein ordentliches Frühstück mit einer zusätzlichen Kuchenauswahl zur Verfügung. Bereit gestellt werden verschiedene Brot-/Brötchensorten, reichhaltige Wurst- und Käseauswahl, Konfitüren, gekochte Eier sowie gebratener Speck.

    Dazu Orangensaft aus Karaffen und Kaffee aus der Thermoskanne, wobei der holländische Kaffee der deutschen Qualität auch im YY nicht das Wasser reichen kann.

    Ab 17 Uhr nahm der Grillmeister seine Tätigkeit auf. Den Gästen stand bis 22 Uhr ein hochwertiges Angebot an Fleisch (Rind, Schwein, Geflügel), frischen Salaten und diversen Saucen zur Verfügung. Alles sehr schmackhaft und höheren Ansprüchen genügend!

    Für schlechtere Wetterlagen steht ein Speiseraum im Obergeschoss zur Verfügung.


    Wellness/Sauna

    Ein weiteres Prunkstück des Clubs! Der mit feinstem grau-schwarzem Marmor, einer hochwertigen Holzdecke, jeder Zentimeter sinnvoll genutzte und mit viel Liebe zum Detail ausgestattete Bereich beinhaltet mit drei Warmduschen, einer Kaltdusche, großzügiger finnischer Sauna, Dampfsauna, einem Wasserspender, Solarium, zwei Whirlpools (allesamt wohltemperiert) und einem kleinen verwinkelten beheizten Hallenbad (Tiefe: 1,40 m) alles, was das Wellnessherz begehrt. Sechs dick gepolsterte Relaxliegen runden den hohen Wohlfühlfaktor einem tollen Ambiente ab.

    Einziger Minuspunkt: Insbesondere im Duschbereich besteht extreme Rutschgefahr!


    Außengelände

    Urlaubsstimmung pur! Unmittelbar angrenzend an die Clubbar geht’s auf die großzügig gestaltete (Sonnen-)Terrasse mit ca. 20 Sitzgruppen, von der aus man den Blick auf die weiten Wiesen der schönen Roermond-Auenlandschaft mit grasenden Schafherden schweifen lassen kann. Der vor dem Wellnessbereich platzierte Fernseher sorgt dafür, dass auch das WM-Vergnügen nicht auf der Strecke bleibt.

    Über - leider unergonomisch - gefertigte Treppenstufen gelangt man direkt zum Außenpool, der über eine (fußvermessene) Größe von ca. 9 x 4 qm verfügt. Bemerkenswert: Pool ist auf ca. 23 Grad beheizt und der Einstieg erfolgt über gepolsterte (!) Stufen. Der Beckenboden ist ebenfalls gepolstert. Tiefe: 1,30 m.

    Umsäumt wird der Pool von einer Bio-Sauna sowie 33 Liegen, dazu sinnvoller Weise jeweils kleine Beistelltische und bereit gestellte Aschenbecher.

    Unterhalb des Pools befinden sich sieben optisch ansprechende Fickhütten, die jedoch aus mir nicht bekannten Gründen offensichtlich nicht genutzt werden.

    Es schließt sich eine parkähnliche Anlage an, die in NRW einer Landesgartenschau gerecht werden würde. Exotische Pflanzen, Steingärten, ein nicht alltäglicher Baumbestand und alles in einem super gepflegten Zustand. Eine Klasse für sich und insgesamt noch eine deutliche Steigerung gegenüber GT und VV.

    Für Gäste, die mit der Verpflegung im YY nicht zufrieden sein sollten: Neben dem Anwesen befindet sich ein chinesisches Restaurant.


    Fazit

    Mir erschließt sich nicht so ganz, warum so viele Holländer in die niederrheinischen Clubs ziehen. Das Yin Yang bietet, zumindest in den Sommermonaten, so ziemlich alles, was einen Clubbesuch zu einem tollen Erlebnis werden lässt. Da bleiben kaum Wünsche offen. Mehr noch: Für mich der schönste Club, den ich bisher besucht habe.

    An Wochenenden dürfte aufgrund der höheren Mädelanzahl auch die Attraktivitätsquote merklich ansteigen.


    PS:
    Zur Action siehe entsprechender Thread unter "FKK- und Saunaclubs"
     
    MrFreeze, Deepreamer, Gladbacher und 20 andere danken dafür.
  3. HalJam

    HalJam Bekannter Schreiber

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    Ich erinnere mich an einen YY-Besuch in 2007. Genau wie von Euch beschrieben, ist alles unglaublich schön dort. :D So stelle ich mir das Paradies vor. Als ich mich mit 2 Holländern auf die Terrasse in die Sonnenliegen gebretzelt hatte, kam ein Mädchen mit frisch gepresstem Orangensaft mit Eis vorbei und sagte: hab ich mal für Euch fertig gemacht; ich dachte Ihr freut Euch vielleicht. Total lieb. Genial der Whirlpoolbereich, etwas muffig fand ich das Kino, aber das mag heute anders ausschauen.
    Auf dem Zimmer war ich damals mit einer Brasilianerin, Luana, Typ Victoria Beckham, als diese noch Fleisch auf den Knochen hatte. War gut, sonst würde ich mich nicht dran erinnern. ;)

    Schöne erinnerungen kommen hoch; ich glaube bei gelegenheit fahr ich da mal wieder vorbei, zumal die Preise ja auch ok sind.
     
  4. Pathfinder

    Pathfinder Bekannter Schreiber

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    #4 Pathfinder, 16. Juni 2010
    Zuletzt bearbeitet: 17. Juni 2010
    War an einem Wochenende dort:

    Auszüge

    Vorbemerkung

    Im gut strukturierten Isberenforum gibt es reichlich Berichte YY. Problem: bei manchen Beiträgen verstehe ich so ungefähr was gemeint sein könnte, bei manchen fast gar nichts. Es schreiben dort aber auch Kollegen einfach auf deutsch mitten in die holländischen Threads rein. Die Bilder auf der dreisprachigen Homepage vermitteln ein durchaus realistisches Bild von der Lokation.

    Empfang
    Ach ja, den "liebenswerten" Security-Mitarbeiter mit Irokesenschnitt und Flechtzopf auch getroffen. Seinen Abscannblick gerade mal entsprechend erwidert. Diese Kreuzung aus Hop Sing und Mr. T erinnerte mich eher an finstere Gestalten im Frankfurter Bahnhofsviertel.

    Umkleide
    Ich habe 150 Spinde im Tiefparterre gezählt, davon die Nr. 143 bis 150 etwas geräumiger, Biker wird es freuen. Es gibt keine Wertfächer, man kann aber auskunftsgemäß bei Bedarf besondere Wertgegenstände am Empfang deponieren. Spinde werden wohl videoüberwacht, was angesichts des Publikums auch angebracht erscheint.

    Erkundung der Lokation
    Rein in den ziemlich verschlissenen grünen Bademantel und erstmal die sich über mehrere Etagen sehr verwinkelt erstreckende Lokation erkundet. Geschätztes Baujahr nach den Handläufen und Fenstern ~1970. Wohl ein ehemaliges Tagungszentrum oder Gästehaus eines Unternehmens. Der Architekt hat dabei seine Vorliebe für nichtviereckige Raumkonstruktionen ausgelebt. Daraus resultiert ein ziemlich verwinkeltes Gehex über drei Etagen mit zahlreichen Stufenabsätzen und zum Teil abenteuerlich steilen Treppen, Rollifahrer haben ganz schlechte Karten.

    Sanitäreinrichtungen und Wellness
    Das Interieur im Wellnessbereich (Duschen und Whirlpool) teilweise schon etwas in die Jahre gekommen. Ein Novum: auf einem halboffenen Bidet, können sich die Mädels frisch machen und tun das auch…Es gibt im Haus verteilt wohl mehrere Toiletten und Duschen. Von der Umkleide gelangt man linke Hand zur Wellnesslandschaft mit Toiletten, Duschstation, einer Sauna mit Abkühlbecken, Whirlpool und mehreren Sitzecken. In diesen hallenartigen Bereich mit Holzbinderdach kann man/frau sich zurückziehen, wenn es einem im Clubraum mit den scheppernden Lautsprechern, welche die darunter stehenden Sofas vibrieren lassen, zu laut wird. Ein ehemaliger Innenpool wurde wohl "trockengelegt". Dort befinden sich jetzt zwei im südländischen Stil gehaltene halboffene Hütten, für öffentliche Action (möglicherweise sind diese nicht mehr vorhanden, da Wellnessbereich renoviert worden sein sollte?) Etwas verwirrend für den Clubneuling die vielen unbeschrifteten Türen. Einfach mal eine linke Hand nach Gehör aufgemacht, und schon stehe ich im Zugang zum Barraum.

    Aussenanlagen

    Geradeaus durch den Wellnessbereich gelangt man/frau auf die sehr großzügig gestaltete, nach Südwesten ausgerichtete Sonnenterasse mit mehreren Sitzecken und einer Verrichtungshütte. Von dort hat man über den von hohen Bäumen hainähnlich umsäumten Garten einen wunderbaren Blick in die Auenlandschaft der Maas und Rur. Der Garten wurde umgestaltet. Unterhalb der Sonnenterasse befindet sich auf halber Höhe ein Außenpool, eine Poolbar? ist wohl am Entstehen (damals nur Betonsockel mit Zuleitungen, wurde dann wohl eine Außensauna). Eine CDL danach befragt, gab sie sich ahnungslos. Im Halbkreis um den Pool finden sich sieben Verrichtungshütten. Die ganze Gartengestaltung ist abwechslungsreich und durchaus anspruchsvoll. Wenn das alles erst mal richtig an- und eingewachsen ist, könnte es das Beste werden, was man(n) bisher an Clubgartenlandschaft gesehen hat.

    Clubbar
    Durch verschiedene Zugänge (Wellnessbereich, Terrasse, weitere??) gelangt man in den Barraum. Eher niedrige Decken mit Kneipencharakter. Alles gruppiert sich um die fast rundum laufende Theke. Mehrere Sitzecken und eine Tanzbühne mit Stange. Extrem laute und scheppernde Boxen machen eine vernünftige Unterhaltung nahezu unmöglich. Bei den Mädels kommt daher nach spätestens dreißig Sekunden die Frage nach dem Zimmergang auf. Es gibt Bier und Non-Alk, allerdings nicht in der exklusiven Auswahl wie im GT. An der Wand hängen Cognac (Red Label), Bacardi, Wodka und Whisky, daneben gibt es wohl auch Rot- und Weißwein. Für diese aufpreispflichtigen Getränke muss man Wertmarkten am Empfang erwerben. Preise mangels Interesse nicht erfragt.

    Pornokino und Fickkabinen
    Vom Barraum gelangt man ins fensterlose Untergeschoss. Dort befinden sich ein kleines Pornokino mit Liegewiesen, mehrere halboffene Verrichtungskabinen und weitere Duschen. Alles insgesamt nicht sehr einladend gestaltet und auch nicht sonderlich frequentiert.

    Speiseraum (Bistro)
    Vom Empfang die Treppe hoch befinden sich rd. ein Dutzend Verrichtungszimmer, zum Teil mit Balkon, und die "Kantine". Theoretisch könnte man sich einen Storch zum Braten mitbringen. Nein ernsthaft, meine Frage, ob man sich ein 400 gr. Rumpsteak zum Selbstbraten mitbringen kann, wurde klipp und klar abschlägig beschieden. Zitat: "da wären sie sehr eigen". Nur die angebotenen Speisen und Getränke stehen zur Verkostung zur Auswahl. Frühstück von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr (habe ich nicht gesehen).- Abendbuffet von 17.00 Uhr bis 22.00 Uhr. Es gab Hackbraten mit Brokkoli und Kartoffeln, bestenfalls Kantinenniveau. Im Haus gibt es eine Küche, war also wohl selbst zubereitet. Ferner Frischfleisch (Schwein, Huhn, fette Burger) zum Selbstbraten. Dazu ein eher bescheidenes Salatbuffet und diverse Grillsoßen und Gewürze. Wer mag Zwiebelsuppe davor und Obstsalat danach. Außerdem ein Kaffeeautomat in Selbstbedienung, der ein recht aromatisches und schmackhaftes Gebräu (Coffee cream) produzierte. Ab Mai wohl auch Barbecue im Garten.

    Verrichtungszimmer
    Das Haus verfügt über 27 durchnummerierte Zimmer auf zwei Etagen und zusätzlich über die Vier? Kabinen beim Kino im Untergeschoss. Außerdem stehen die zwei Indoorhütten und acht Hütten auf dem Freigelände, die aber wohl wegen der kühlen Abendluft nicht benutzt wurden, als Verrichtungsstätten zur Verfügung. Ab ca. 21.00 Uhr bildeten sich zeitweise im Innern kleine Warteschlangen auf Zimmer.

    Dreibeiner

    Anfangs gegen 18.00 Uhr waren die Mädels deutlich in der Überzahl. Gegen 22.00 Uhr dürften dann an die achtzig Kerle da gewesen sein. Im Laufe des Abends kristallisierte sich immer mehr heraus, dass das die Fraktion südländischer Abstammung im Club die Oberhand gewinnt, womit ich jetzt nicht behaupten möchte, dass es sich um einen Türkenclub handelt….Zeitgenossen, bei denen man den Eindruck gewinnen kann, irgendjemand hat eine Käfig- oder Zellentür offen gelassen, wurden eigentlich nicht gesichtet… Kann mich dennoch angesichts der am Folgetag gemachten Erfahrungen, des Eindrucks nicht erwehren, dass sich unter den männlichen Gästen sich so einige befanden, für die sich das Gittertor im Goldentime nicht öffnet….

    Mädels
    Nach dem Umkleiden gleich zur Dusche gestiefelt und schon mal ein Empfangskommando abgewimmelt. Da es draußen noch angenehm warm war, erstmal das Gartenareal inspiziert. Hier kann man es sich gut gehen lassen wie Gott in Frankreich. Nur irgendwas fehlt….

    Womit wir bei dem weniger erfreulichen Teil meines Clubbesuches wären. Die ersten Anmachversuche mit dem unmittelbaren plumpen Ansprache zum Zimmergang, schon mal abstoßend. Es sollen über den Tag verteilt (zwei Schichten) an die 80 Mädels anwesend gewesen sein. Kann gut sein, ich hatte gegen 18.00 Uhr so 50-60 geschätzt. Es kamen später noch welche und gingen auch schon die ersten.

    Ja und dann wären wir bei der Optik. Der Dresscode schwankte von fast verhüllt, über oben ohne bis zu unten ohne. Dabei war relativ klar erkennbar, dass nur die Mädels mit einem werbewirksamen Vorbau (natur und Silikon) oben ohne rumstiefelten. Beim Rest wurden Hängebusen zum Teil geschickt durch push-ups kaschiert. Figurtechnisch waren ziemlich viele Pummelchen bis hin zu einigen kleinen Schraubendampfern am Start.

    Fast durchweg war ein ziemlich aggressives Anmachverhalten, wohl der schlechten Auftragslage geschuldet, zu verzeichnen. Dabei erinnerte das Verhalten einiger der Gretels eher an Laufhaushuren aus dem RH oder dem LK. Gleich im Wellnessbereich macht eine Latina eine Beingrätsche für mich. Waren insgesamt drei oder vier Latinas am Start, nix für mich. Für jeden Geschmack ist dort schon etwas dabei, wenn nur die Serviceinschränkungen (kein FO, keine ZK) nicht wären. Ja und Kinga hatte es dann vorgezogen, sich einem Stammgast zuzuwenden....

    Fazit zur Damenriege: insgesamt zu alt, zu dick, zu viel Silikon, zu plumpe Anmache, kein Clubstandard beim Service, Abzockgefahr durch Massageangebote. Kann mich auch vor dem Hintergrund der tags darauf gemachten Erfahrungen, des Eindrucks nicht erwehren, dass hier eher die zweite Garde der Club-CDLs am Start ist. Eine Kinga macht noch keinen Sommer…

    Fazit zum Club: das tolle Außengelände wird zu recht gelobt. Aber was nützt das alles, schließlich wir sind ja nicht auf der Bundesgartenschau…Ein teilweise durchaus erstklassiger Club mit allerdings insgesamt bestenfalls zweitklassigem Line-up bei den CDL's. Warum so viele Holländer in die deutschen Clubs drängen, wird nur zu verständlich….
     
    fkk und moravia danken dafür.