Sex in China

Dieses Thema im Forum "Reisespass & Ausland" wurde erstellt von Crimson12, 14. November 2012.

  1. Crimson12

    Crimson12 Querquatschkopf

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    #1 Crimson12, 14. November 2012
    Zuletzt bearbeitet: 14. November 2012
    Wer Berichte sucht, ist hier falsch.

    Ich möchte hier eine Übersicht geben, über das was im neuen Land der unbegrenzten Möglichkeiten möglich ist.
    Ich beziehe mich nicht auf die Großstädte wie Beijing, Hongkong und Shanghai, sondern auf die kleineren Städte mit 3 bis 7 Mio Einwohnern, überwiegend auf die Provinz Zhejiang bezogen (Umland von Shanghai).
    Preise sind angegeben in Renminbi (RMB) (früher 1€=10 RMB, seit dem Euroverfall 1€ = 8 RMB).
    Die Preise in den Großstädten sind ca. doppelt bis dreifach so hoch.

    Meine Übersicht gliedert sich in die Erfahrungen

    1. Allgemeine Übersicht
    2. Beer-Bars
    3. Barber-Shops
    4. KTV Karaoke Bars
    5. Hotel-Bars und Hotel-Beauty-Shops
    6. Massage-Salons
    7. Straße
    8. Bordelle.


    Teil 1: Allgemeine Übersicht

    Ich fand China faszinierend zwiespältig. Einerseits ein sehr modernes, boomendes Land. Ganz anders als Siam. Die Menschen aber (zumindest oberflächlich aus meiner sprachlosen Sicht) genauso freundlich wie in Thailand. Sogar den als Chauffeur verkleideten Geheimpolizisten der mich teilweise begleitete fand ich ausgesprochen nett und sympathisch.
    Andererseits ist es der größte totalitäre Staat, und es sind keinerlei Verbesserungen hinsichtlich Meinungsfreiheit, Menschenrechte usw. erkennbar, nicht einmal tendenziell.
    Ich persönlich habe keine Armut gesehen, anders als in Thailand, aber ich war auch nur in der boomenden Provinz und nicht in den Fabriken mit Kinderarbeit und Hungerlöhnen.

    Prostitution ist in China formal verboten und dieses Verbot wird gelegentlich auch durchgesetzt, so wie in Beijing zur Zeit der Olympiade 2008. Andererseits ist PaySex selbst im Straßenbild offen erkennbar, und wird in einem Land das vollkommen unter der Staats- oder Parteikontrolle steht geduldet, wenn nicht sogar gelenkt. Es gibt nicht diese Ausmaße wie in Pattaya oder Soi Cowboy, aber jedes Hotel hat ein mehr der weniger verbrämtes Angebot und jede Innenstadt hat tagsüber die Barbershops und abends die Karaoke Bars.
    Ich hatte schon den Eindruck daß es eine historisch gewachsene andere Einstellung dazu gibt als im puritanischen Westeuropa, wiederum ähnlich Thailand.

    Pay-sex gibt es überall in China und kommt in allen möglichen und unmöglichen Varianten daher. Wer sich auskennt, kann hier vieles erleben - Neuankömmlinge fallen allerdings oft erst einmal auf die Schnauze und werden ausgenommen. Wie bei uns muss man lernen, die Spreu vom Weizen zu trennen. Escorts über Annoncen sind oft Fakes und völlig überteuert, sagen andere. Ich hab's nie probiert und werde es auch nicht tun.

    Die Preise in den Xpat-Zentren (Peking, Shanghai, Hongkong) sind oft maßlos überhöht, da es immer genügend Neuankömmlinge gibt, die die lächerlichen Preise zahlen. Nur wenige sind meines Erachtens einen Preis über 500 RMB (50 EUR) wert - Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel. In der Provinz gibt es hingegen oft guten Sex für sehr billig (100-300 RMB, je nach Location).

    Die Chinesen sind, so mein Eindruck und man möge mir diese Pauschalierung verzeihen, kleingliedrige Schnellrammler. Der Sinn für Verführung und Erotik scheint ihnen zu fehlen, oder ich war an den falschen Stellen als Beobachter, denn es gibt natürlich auch in China viele erotische Erzählungen (siehe aktuell die Sandelholzstrafe
    oder klassisch Die Pflaumenblüte in der goldenen Vase
    Die Dienstleisterinnen die noch nie einen Europäer hatten sind zumeist überrascht über die Schwanzgrösse, aber auch über die Dauer eines Aktes. Vorspiel ist verpönt oder erwünscht, man kann das nicht generalisieren, hängt aber überwiegend auch mit der Preislage zusammen, sprich: Billig = Kurz und schnell., Ist aber nicht immer so.
    Bei den Hotels hatte ich den Eindruck, daß die Frauen sich schon leicht auf Europäer eingestellt hatten, zumindest andere Erwartungen hatten. Entspricht übrigens auch meinen Erfahrungen in Thailand, wenn man in rein thailändische Puffs (im Sinne daß auch die Besucher nur Thais sind) geht hat man auf einmal ein völlig anderes, viel eingeschränkteres Dienstleistungsspektrum.

    Andererseits hab ich die chin. Frauen als sehr neugierig und lernbereit kennen´gelernt, die einem sehr entgegenkommen.
    ZK war (nicht nur) in den gehobeneren Puffs üblich, FT eher nicht, AV wurde mir nur einmal angeboten, ZA war fast immer Standard.

    Die Qualität des Sex steigt meiner Erfahrung nach proportional mit den eigenen Chinesischkenntnissen. Chinesen sind Ausländern gegenüber oft sehr neugierig, was beim weiblichen Bevölkerungsanteil oft auch in eine gewisse Spielfreude übergeht, wenn man es richtig anstellt. Leider sind Englischkenntnisse oft gar nicht oder nur kaum vorhanden - insbesondere in der Provinz kommt man mit Englisch überhaupt nicht weit. Charme, Körpersprache und herzliches Lachen helfen natürlich, Barrieren und Ängste zu überwinden. Leider gehen meine Sprachkenntnisse über die wichtigsten Höflichkeitsfloskeln nicht hinaus.

    Aber die Übersetzung mit dem PC bzw. später mit dem Smartphone bringt da schon sehr viel (SIM-Karte übrigens in China kaufen, ich bin mit 20 € gute 4 Wochen hingekommen). Anfangs habe ich mir bestimmte Sätze selbst als SMS geschickt und konnte dann immer einfach darauf zurückgreifen.
    Übrigens: Adressen finden mit dem Taxi geht auch auf diese Weise, oder ich fotografierte Adressen ab und zeigte sie dem Taxifahrer, funktioniert wunderbar. Die meisten Fahrer können nämlich auch keine Fremdsprache.

    Zurück zum Thema: Alter der Frauen überwiegend um die 20, zumeist aus der Provinz, d.h. wirklich aus den Dörfern, zum Teil ausgesprochen hübsch, überwiegend zierlich, aber nicht alle. Maximalalter denke ich war 35, das waren aber Frauen in den Hotels und Beauty Shops.

    Ein Bekannter von mir schrieb (Stand 2008) folgendes zum Thema:
    Um noch einmal auf die anfängliche Frage zurückzukommen: richtig ist, dass in China Prostitution weiterhin verboten ist und auch Freier bestraft werden können. Ob und inwieweit hierfür der Strafrahmen kürzlich geändert wurde, ist mir nicht bekannt.

    Allerdings ist das für jeden normalen Chinesen oder Besucher völlig irrelevant und nur ein weiteres Beispiel für den Unterschied zwischen Schein und Wirklichkeit, der sich durch die ganze Kultur zieht. In China „das Gesicht zu wahren“ bedeutet nichts anderes, als den äußeren Schein von Harmonie und Erfolg aufrechtzuerhalten ... auch wenn das jeder weiß, was eigentlich Sache ist. Es ist genau dieses Prinzip, dass die Chinesen lehrt, all die krassen Widersprüche in diesem Land zu erdulden und unter der Wahrung des äußeren Scheins ihre eigenes Glück (=Wohlstand) zu suchen.

    Aus den gleichen Gründen hat die chinesische Führung überhaupt keine Interesse, von dem noch aus kommunistischen Zeiten stammenden Prostitutionsverbot abzurücken. China soll nach außen hin das Bild einer modernen, aufgeschlossenen, aufstrebenden Nation mit langer Geschichte, großartiger Kultur und hoher Moral abgeben - alles, was dem entgegensteht, hat es schlichtweg nicht zu geben. Nur so lassen sich die großen Säuberungsaktionen erklären, die im Vorfeld großer nationaler und internationaler Veranstaltungen (allen voran: Parteitagen) durchgeführt werden und insbesondere die berühmten Friseur- und Massagesalons und Prostitutierte auf der Straße als auch Bettler, Wanderarbeiter sowie Geisteskranke (!!!) betreffen. Kurze Zeit später ist übrigens alles wieder beim Alten.

    Der zweite Grund für das Festhalten am Prostitutionsverbot ist äußerst pragmatisch: ein gesetzliches Verbot eines allgemein akzeptierten Zustands gibt autoritären Führungen immer die Handhabe, in Einzelfällen doch einzugreifen, wenn ihr danach ist. Auf diese Weise lassen sich dann auch solche „Märkte“, die naturgemäß kaum zu beherrschen sind, zumindest ein wenig kontrollieren – ein sehr wichtiges Argument für eine Führung ist, die nichts mehr fürchtet, als die Kontrolle über die Gesellschaft zu verlieren. Hierbei können durchaus auch nachvollziehbare ordnungs- und sicherheitspolitische Aspekte eine Rolle spielen. Wenn man den Beiträgen im International Sex Guide über die letzten Jahre Glauben schenkt, so mischen auf dem chinesischen Markt zunehmend auch ausländische Mafia-Organisationen (vor allem aus dem benachbarten Russland) mit, die nicht so leicht zu beherrschen sind wie einheimische Gruppen. So stehen zur Zeit angeblich einige der bekannten russischen Etablissements in Shanghai und Peking unter polizeilicher Beobachtung, was allerdings nur chinesische Kunden abstreckt, aber keinerlei Auswirkungen auf westliche Besucher zu haben scheint.
    Und nicht zuletzt sind viele Funktionäre (insbesondere im Polizeiapparat) selbst in irgendeiner Form an diesem Markt beteiligt, sei es über Schmier- oder Schutzgelder oder einfach nur als Nutznießer ... und wer tut nicht gerne einmal dem Besitzer seines Lieblingsbordells den Gefallen, seinen ärgsten Konkurrenten aus dem Weg zu schaffen.

    Kurzum, westliche Besucher des Landes werden auch weiterhin überhaupt keine Probleme mit Pay-Sex Abenteuern in China haben – dafür ist es auch ein viel zu wichtiges Ventil für ausländische XPats, Ihren Frust mit anderen Aspekten des chinesischen Alltags abzuladen und zumindest Teile der „chinesischen Kultur“ schätzen zu lernen. Das man dabei nun nicht gerade mit einem Schild „Ich will Chinesinnen ficken“ durch Peking laufen sollte, ist selbstverständlich – genauso wie die Tatsache, dass die meisten Chines(inn)en dieses Schild dennoch an jedem westlichen Mann vor Ihrem inneren Augen kleben sehen.



    P.S.: Die politische Haltung einiger skandinavischer Länder (Schweden und Norwegen, zum Teil Finnland) gegenüber der Prostitution hat andere Gründe als in China. Anders als in China, wo Prostitution eine sehr lange Tradition hat und als völlig normal innerhalb der Bevölkerung betrachtet und sogar akzeptiert wird, wird Pay-Sex wie auch anderen Formen der Sexualität außerhalb der anders- und neuerdings auch gleichgeschlechtlichen Zweierbeziehung in den genannten skandinavischen Ländern gesellschaftlich regelrecht geächtet. Die Gründe hierfür liegen zum in der relativ späten geschichtlichen Entwicklung dieser Länder von einer ursprünglichen Gemeinschaft von Bauern und Fischern zu modernen Gesellschaften, dem starken christlichen Einflüssen sowie speziellen Gesellschaftswerten, welche die Gleichheit stark betonen - nicht nur in bezug auf die Gleichstellung von Mann und Frau, sondern ganz allgemein innerhalb der Gemeinschaft. Dies drückt sich besonders deutlich in dem in Schweden und Norwegen weit bekannten Gesellschaftsprinzip „Jantelov“ aus, nach dem sich der Einzelne gefälligst gesellschaftskonform zu verhalten hat und sich bloß nicht für etwas besonderes halten sollte. Diese Einstellung ist auch heute noch in beiden Ländern stark zu spüren und führt dazu, dass viele gesellschaftliche Diskussionen mit Doppelmoral und Scheinheiligkeit geführt werden./I]



    to be continued
     
    br2016, fab, Geröllheimer und 26 andere danken dafür.
  2. Crimson12

    Crimson12 Querquatschkopf

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    #2 Crimson12, 14. November 2012
    Zuletzt bearbeitet: 14. November 2012
    Einige Standards für den leichten Einstieg in Mandarin:

    Bu kequi. Bitte sehr, gern geschehen (you are welcome).
    Duo shao qian. Was kostet das?
    Gan jue hao ma? Fühlt sich das gut an?
    Mo mo wo. Berühre mich.
    Ni jie yi wo xian zai li kai ma? Macht es Dir etwas aus wenn ich jetzt gehe?
    Ni Hai Gutten Tag
    Ni Xi Huan Zuan Shi Ma? Magst Du Diamanten? :cool:
    Ni zhen hao. Du bist so nett.
    Ni zhen piao liang. Du bist schön.
    Wo jing chang lai. Ich bin oft hier
    Wo Men Qu Gou Wu Ba. Laß uns zusammen einkaufen gehen.
    Wo yao zuo ai. Ich möchte Liebe machen.
    Xie xie. Danke
    Zaijian. Auf Wiedersehen.



    Sex ist in China überall und jederzeit erhältlich – detaillierte Auskünfte hierüber gibt das oben erwähnten China-Forum des International Sex Guides, mit den stets gültigen Anmerkungen daß Erlebnisse nicht übertragbar sind und generell eine hohe Fluktuation besteht. Eine bestimmte Frau wiederzufinden halte ich für unmöglich.

    Die meisten Treffen beginnen sehr unspektakulär: am Anfang steht das in ganz China obligatorische Feilschen um das Entgelt, das alles andere als erregend ist. Begonnen wird dabei grundsätzlich mit völlig astronomischen Preisen, die aber sofort auf ein Bruchteil reduziert werden, wenn man andeutet, dass man über die wahren Preise informiert ist. Legt man es allerdings darauf an, das untere Limit hart auszureizen, so sollte man sich auf harte und langwierige Verhandlungen einstellen (und wer hier schon scheitert, sollte besser keine größeren Geschäfte mit Chinesen machen).


    Auch der Pay-Sex selbst gleicht oft einer Achterbahnfahrt zwischen himmlischen Illusionen (die einen am liebsten sofort nach China ziehen lassen) und grauenhaft schlechtem Sex (jeder, der einmal einstündige "Massagen" von ungelernten und uninspirierten jungen Chinesinnen über sich hat ergehen lassen, weiß wovon ich spreche). Dieser ist allerdings so billig (10-20 EUR), dass man schnell darüber hinweg kommt und auf die nächste himmlische Illusion hofft.


    Auch die nächsten Akte sind meist sehr vorhersehbar: der obligatorische Freudentaumel („Booaaah, ist der aber groß“) beim Anblick des männlichen Geschlechts (ich habe aber auch schon gegenteiliges Erschrecken erlebt), das schnelle uninspirierte Rumwichsen des Schwanzes, kaum das man einige Sekunden nebeneinander liegt – sowie die Frage „Und ... wollen wir jetzt ficken?“ mit gleichzeitigem Griff zum Kondom nach nur 1-2 Minuten im Bett. Spätestens hier gilt es, ihr klarzumachen, dass man nicht für schnelles Abspritzen gezahlt hat, sondern für netten, ausdauernden Sex. „Mamanei“ (Mach langsam, eines meiner ersten chinesischen Wörter, die ich bei Trinkgelagen mit chinesischen Partnern lernte) erwies sich auch bei meinen ersten Pay-Sex Abenteuern als sehr hilfreiche Vokabel, die man oft mehrmals wiederholen sollte, um sicherzustellen dass sie auch wirklich verstanden wurde (auch hier ganz wie bei Geschäftsverhandlungen).

    Dies ist nun der kritische Punkt, an dem sich entscheidet, ob es ein nettes Erlebnis mit Potential auf himmlische Momente oder ein grauenvoller Reinfall wird. Im schlimmsten Fall stellt sich das Mädchen weiterhin stur und grabbelt uninspiriert am Schwanz herum in der Hoffnung, das man davon irgendwann doch so geil wird, das man endlich auf sie springt und das Ganze ein Ende hat. Je nach Lust und Laune (bzw. wie masochistisch oder sadistisch man gerade drauf ist) kann man dieses Spielchen noch sehr lange spielen.

    Läuft es aber gut, so kann sich nach den ersten Minuten alles entwickeln. Ein wenig Zärtlichkeit wirkt Wunder, denn das ist, zumindest im Paysex, wenig bekannt. Wenn man dann noch probiert, ein gewissen Beziehung herzustellen und dabei gar die ersten chinesischen Wörter und Sätze ausprobiert und mit dem eigenen sprachlichen Unvermögen kokettiert (was immer sehr gut kommt), so profitiert man nicht nur von einem schnell wachsenden Wortschatz, sondern auch von echtem Girlfriend-Sex samt Zungenküssen und wunderbaren Blowjobs (meistens ohne). Eine Besonderheit von Chinesinnen ist offenbar, dass Zungenanal zum Standard-Repertoire gehört und wie selbstverständlich ausgiebigst zelebriert wird – wohingegen Analverkehr eher die Ausnahme bleibt.

    Die Analfixierung der Chinesen stellt für mich immer noch ein interessantes Phänomen dar. Nirgendwo anders habe ich zumindest erleben dürfen, wie das Gesäß mit einer Selbstverständlichkeit in das Liebesspiel mit einbezogen wird. Manche Dienstleisterin kann dabei ein nahezu kindliche Freude entwickeln, einen mit virtuosen Fingerspielen und mit großer Ausdauer das Leben zu versüssen. Den Reiseempfehlungen des Auswärtigen Amts wäre demnach hinzuzufügen, dass „männliche Chinabesucher stets auf ausreichende Hygiene des Analbereichs achten“ sollten. Psychologie-Stundenten mit anthropologischen oder sinologischen Schwerpunkt (oder umgekehrt) auf der Suche nach einer geeigneten Diplomarbeit stehe ich übrigens gerne zu Felduntersuchungen zu diesem Thema zur Verfügung.

    Bis hierher klingt es vermutlich so, als ob Pay-Sex in China sehr wechselhaft und im besten Falle an das herankommt, was man auch im Pott oder anderswo erleben kann. Was genau macht nun den besonderen Kick an Chinesinnen aus? Einerseits natürlich das Exotische, auch eine gewisse Vorliebe für Akrobatik, andererseits – und das ist für mich das eigentlich Besondere und Aufregende – können Chinesinnen unglaublich gut mit der Rolle der asiatischen Verführerin spielen und einen ganzen Abend lang eine perfekte Gesellschafterin und Gespielin sein (insbesondere wenn sie gut Englisch spricht und ebenfalls neugierig auf den Umgang mit fremden Kulturen ist). Triff man auf die Richtige, so kann man traumhafte Illusionen erleben, die weit über das Sexuelle hinausgehen.

    Was AO angeht, ist es wie bei uns: Manchmal gibt es das, manchmal gibt es das gegen Aufpreis, manchmal gibt es das gar nicht.

    Bei den bekannteren Adressen (für Langnasen) sowie in den Hotels wird stark darauf geachtet, das Kondome da sind und auch rechtzeitig über-gezogen werden; Neuankömmlinge unter den Frauen weden gewissenhaft über STD und Safer Sex eingewiesen, wie mir berichtet wurde.

    Auch ist sich mittlerweile die chinesische Führung nach anfänglichen Versäumnissen sehr wohl der AIDS Problematik bewusst, was sich in großangelegten Kampagnen samt Plakaten in den Städten und im Ankunftsterminal der Flughäfen ausdrückt. Daher findet man mittlerweile in vielen Hotelzimmern der mittleren und gehobenen Klasse ganz offen neben kleinen bläulichen Pillen auch 2-3 Kondome, die zu relativ geringen Preisen angeboten werden - obwohl Prostitution offiziell strafbar ist.

    Ach ja, Viagra kostet, dem Augenschein nach als Originalprodukt von Pfizer, ca. 50 € für eine 20er Packung in einer normalen Apotheke (Es wird nicht nach Rezepten gefragt).


    to be continued
     
    Tom-Yam-Gung und Umbi danken dafür.
  3. Crimson12

    Crimson12 Querquatschkopf

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    Teil 2 Beer-Bars

    Die Beer Bars waren für mich das .. aufregendste. Zum Einen weil es viel mit Kennenlernen zu tun hat, auch weil es gewissermaßen Kostproben gibt, und nicht zuletzt auch deswegen weil die Frauen natürlich enthemmter werden.

    Negativ ist natürlich schon der Alkoholkonsum.

    Die Beer-Bars liegen oft zusammen in einer Art Vergnügungsstraße, gelegentlich aber auch zwischen anderen Geschäften und Restaurants. Sie gehören in die Kategorie Billig, allerdings nicht ganz so billig wie die Barbershops.

    Es sind einfache Bars, ein großer Raum mit Theke, eine Tür zur Straße, ein (verschlossenes) Fenster, Weihnachtsbaumbeleuchtung oder irgendwas anderes was blinkt und glittert. In den kleineren Städten arbeiteten dort vielleicht 5-8 Frauen, in Shanghai war ich in einer wo sicher 30 Mädchen arbeiteten.

    Was heisst arbeiten? Es ist kein Puff, sondern eine Animierbar. Die Frauen erhalten ihr Geld dafür, daß sie die Gäste animieren, möglichst viel zu trinken. Standard ist Bier, es gibt auch anderes. Geordert wird ein 6 Pack für, wenn ich mich richtig erinnere, ca. 30 RMB. Das Bier wird auf die Theke gestellt, und jeder der eingeladen wurde oder der sich eingeladen fühlt, bedient sich. Dann ordert irgendwer die nächste Runde.

    Mein Rekord waren 54 Bier die ich zu zahlen hatte, getrunken zu Dritt. Ich war durchaus noch in der Lage, zu Fuß ins Hotel zu gehen, da das chinesische Bier [​IMG]
    Tsingtao oder preiswertere Sorten, weniger Alkohol enthält als bei uns.
    http://www.tsingtaobeer.com/tsingtao_lager.php
    Ich habe so 2,5 - 3 Vol % in Erinnerung, bei uns hat Bier so um die 5 %

    Außerdem wiege ich doppelt so viel wie die Mädels und habe zudem meist vorher außerordentlich gut gegessen (wenn ich nicht höflichkeitshalber mit Stäbchen gegessen hätte, und wer Erbsen mit Stäbchen isst weiß was ich meine, hätte ich sicher in jeder Reise mind. 10 kg zugenommen).

    Es ist in China üblich, bei Ausländern macht man gewisse Konzessionen, die Gläser (meist 100 bis 150 ml) mit einem Trinkspruch auf Ex zu leeren.
    Dann wird vollgeschenkt und dann kommt der nächste Trinkspruch. „Mamanei“ hilft da etwas.


    Die Frauen erhalten sonst keinen Lohn, sondern nur Prozente vom Alkoholkonsum. Für die o.g. 56 Flachen bekommt sie also vielleicht 4 Euro, bei 30 Tagen im Monat macht das also 120 Euro. Das dürfte höher sein als der chinesische Durchschnittsverdienst dafür sind sie aber auch jeden Tag betrunken.
    Es ist aber ersichtlich, daß sie zwischendurch zum Kotzen gehen, um den Alkoholgenuss überhaupt auszuhalten.

    Es werden Karten gespielt oder gewürfelt, ich hab immer schlecht abgeschnitten, ein Spiel das sowohl Konzentration wie auch Schnelligkeit erfordert, mein Versagen hat stets viel Gelächter hervorgerufen und den einen oder anderen Wiedergutmachungs-ZK.

    Andere Sprachen als chinesisch sind die absolute Ausnahme.
    Die Frauen sind normal angezogen, den Außentemperaturen entsprechend, bißchen Dekolletee aber nicht übertrieben. Die gute Stimmung verleitet aber nicht nur zu ZK, auch die Brüste dürfen gelegentlich berührt werden oder die Probe, ob schon was feucht ist. Dabei hat man 1 -2 Frauen sie sich bevorzugt um einen selbst kümmern, aber auch die anderen Frauen wie auch die Thekendame macht mit, sowohl was das Trinken angeht wie auch das andere.

    Die Chinesen streifen durch mehrere Bars, bis sie irgendwo hängenbleiben oder auch nicht.

    Die Frauen begreifen sich nicht als Prostituierte, aber wenn sie selbst auf Rückfrage nicht mit ins Hotel gehen wollen, wissen sie von einer Freundin oder Kollegin die das macht.

    Kostenpunkt 100 Euro für die Nacht aber ich denke ich habe immer viel zu schlecht gehandelt.
    Bei den mittleren Hotels ist die Mitnahme aufs Zimmer kein Problem, bei den größeren muss man sich evtl. mit der Security einigen.
     
    Potato-Fritz, albundy69, otto1 und 3 andere danken dafür.
  4. smithi

    smithi Mitglied

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    danke

    toll geschrieben und sehr interessant, vielen Dank
     
  5. Crimson12

    Crimson12 Querquatschkopf

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    Teil 2 Barber Shops und kleine Massageläden

    Friseurläden sind stets an dieser sich drehenden Röhre, mag sein daß es dafür einen Fachbegriff gibt, Barbershop Pole, also Friseurstange (siehe nächsten Absatz).
    [​IMG] [​IMG]

    Es gibt im Prinzip zwei verschiedene Arten von Friseurläden:
    Die einen stylish, trendy, mit einer Vielzahl von jungen dynamischen Chinesen darin arbeitend, mit exklusiven Klamotten, noch exklusiverem Haarschnitt und exklusivsten Haarfärbungen.
    In D würde ich vermuten, es handele sich um schwule Friseure, in China hatte ich mangels Interesse nicht groß nachgefragt. Ist aber auch egal.

    Und dann gibt es die kleineren, unscheinbaren, meist in Nebengassen, aber durchaus zwischen den normalen Geschäften und Bars/Restaurants, ebenfalls mit der Barber-Pole, drinnen einige meist gelangweilte junge Girls, meistens ist ein Waschbecken vorhanden und auch ein [​IMG]
    ist aber kein zwingendes Muss für diese Art der Barbershops.
    Gelegentlich wird komplett drauf verzichtet, den Anschein eines Friseurladens zu erwecken.
    Jedenfalls ist das die billigste Art des Pay6 in China (ob es auch eine Art Straßenstrich gibt, weiß ich nicht, sowas wie Geeste oder ex Hornbach habe ich dort nie gesehen, was aber u.U. auch daran liegen mag, daß mein Chauffeur mir das nicht zeigen wollte und diese Bereiche vom Hotel fußläufig nicht zu erreichen sind. Aber da mir das auch in D. am A. vorbeigeht, hab ich da nicht weiter recherchiert.)

    [​IMG]
    Foto ähnlich

    Eigentlich ähnlich sind die kleinen Massageläden, die es auch überall gibt, die auf die Requisiten eines Waschbeckens verzichten und auf den Haartrockner, dafür aber (zumeist nur hinter einem Vorhang) eine Massageliege stehen haben. Natürlich ebenfalls mit der erkennbaren Barber-Pole (nachts beleuchtet, obwohl diese Art Läden spätestens 18 - 20 Uhr schließen).

    Je nach Ausstattung des Friseurladens/Massagesalons gibt es eine Verrichtungsmöglichkeit (ggfs. die Massageliege) oder man geht mit dem auserwählten Mädchen einige 100 m irgendwo in ein Wohnviertel und landet dann in deren Wohnung.
    Den vielen Chinesen denen man dabei zwangsläufig begegnet ist das offensichtlich egal, siehe #1

    Wobei Wohnung irgendwie das falsche Wort ist. Es handelt sich meist um ein Zimmer (gelegentlich auch nur ein Verschlag im Keller eines Wohnhauses) in dem mehrere dieser Frauen nicht nur übernachten, sondern auch auf kleinen Gaskochern kochen, in dem all ihre Utensilien versammelt sind, meistens beschränkt auf eine Art Schlafsack, einige Klamotten und Schuhe und einige Pflegemittel. Ich glaube einen Koffer oder so habe ich nie gesehen, Frau reist mit Plastiktüte.

    Die Frauen die dort arbeiten sind meist sehr jung (mit sehr meine ich so 18-25), stammen vom flachen Land (im Arbeiter und Bauern - Staat VR China sind die Bauern zumeist immer noch die benachteiligsten Einwohner, neben denen die in den großen Fabriken für die Massenproduktion von Schuhen, Kleidung, Consumerartikeln etc. arbeiten), haben meist ein Schicksalsschlag hinter sich (z.B. uneheliches Kind)

    Sie sind teilweise sehr hübsch, teilweise auch etwas gewöhnungsbedürftig.
    Den besten Sex hatte ich mit einer eigentlich etwas häßlichen, dafür aber sehr großbusigen Chinesin aus Szechuan, die sich ganz offensichtlich nicht nur wegen des Verdienstes auf mein Kommen freute, sondern auch weil ich wohl mehr als die üblichen 3 Minuten durchgehalten habe. Liebkosungen schienen auch nicht an der Tagesordnung zu sein.

    Ich hatte aber auch die schlechtesten Erlebnisse: Hübsche Frauen, ein wenig rubbeln, mißmutiges Gesicht weil er davon nicht steif wurde, Kondom drüber, nach gefühlten 25 Sekunden "Fertig"? (was auch immer das chinesiche Wort dafür heisst).

    Kostenpunkt: 150 RMB, anfangs hatte ich im Friseurladen mit 300 noch viel zu viel gezahlt.

    Dafür wird aber von der Mamasan (also der Aufseherin oder Puffbetreiberin, diejenige die auch kassiert) streng auf die Zeit geachtet, insbesondere wenn der nächste Freier vor der Tür steht hat man auch keine Chance zu einer Verlängerung.

    Ich habe nicht probiert, mich mit einer der beseren Frauen irgendwie per handy auf ein Treffen außerhalb des Ladens zu verständigen, keine Ahnung ob das gut gewesen bzw. auch gut gegangen wäre ???
     
  6. sharky

    sharky Neuling

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    sehr interessanter und schön formulierter Bericht. In der nordöstlichen Provinz hab ich dort auch schon in einige von diesen "Seitenstrassen Friseuren" reingeschaut, weil mir ähnliches erzählt wurde. Meist winzige Läden mit einem Fenster zur Strasse und ohne Hinterzimmer. Mein Eindruck: Es wurden immer nur Haare geschnitten...

    Mangels Englischkenntnis der Mitarbeiter/innnen und dto. chinesisch meinerseits gab es auch keine Chance, das Serviceangebot mal abzuklopfen. Vielleicht kannst noch ein paar untrügliche Merkmale ergänzen, wie man diese speziellen barbershops erkennt und wie man dann angreift :winkewinke:

    die schwulen Frisöre sind übrigens in ihrer Art manchmal genau die gleichen funny guys wie in D, extrem tuntig und überdreht. :D
     
  7. Crimson12

    Crimson12 Querquatschkopf

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    Eigentlich kann ich da keine weiteren Tipps geben als die bereits oben genannten

    • wenn Männer im Laden sind ist es wahrscheinlich ein Friseur
    • wenn die Einrichtung aufwändig ist ebenso
    • wenn sie karg ist eher ein Puff
    • wenn es Regale gibt mit Shampoos und Haarfärbemitteln ist es wohl ein Friseur, wenn nicht dann ein PuffI
    • im Barber-Shop-Puff sitzen bei entsprechendem Wetter die Frauen oft am Tisch vor dem Laden und palavern - auch ein Hinweis auf einen Puff
    • wenn man reinkommt und unter den Frauen helle Aufregung herrscht - eher ein Puff


    Naja zur Not kann man ja reingehen und sich mal nach dem Weg erkundigen mit der Visitenkarte des Hotels oder wessen auch immer. Die Frauen im Puff werden sich dann schon zu erkennen geben. :cool:
     
  8. Crimson12

    Crimson12 Querquatschkopf

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    Prostitution in China
    Die Stadt der Konkubinen




    Ich weiß nicht ob die Zahlen stimmen. China weiß ja nicht einmal genau wie viel Einwohner es hat.

    Ich glaube kaum das es hier detaillierte Untersuchungen gibt, und die Dunkelziffer ist enorm groß.
     
  9. Käpt´n Udo

    Käpt´n Udo KuschelBärKapitän

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    #9 Käpt´n Udo, 16. November 2012
    Zuletzt bearbeitet: 16. November 2012
    China und die Mächtigen

    Ich gebe zu, dass ich zu viel Schiß hätte dort dem P6 nachzugehen :peinlich:

    Aber ein Freund von mir ist immer wieder total von den Chinesinnen begeistert.

    Am beeindruckendsten für ihn ist gewesen, als einmal eine kleine Maus auf so einer Reckstange über ihm Turnübungen durchgeführt hat und dann bei der Rolle Rückwärts sein Dödel punktgenau eingelocht wurde :D


    Ach ja:

    hieran sieht man wieder, dass die Herrschenden Wasser predigen und selber Wein saufen.
    Habe vor einiger Zeit einen Bericht gelesen, dass Mao sich jede Nacht aus den Provinzen bis zu sechs Jungfrauen :eek: hat ankarren lassen, um diese dann an der Volksherrschaft teilnehmen zu lassen.....

    Und da er sich strikt an das Wasserspargebot gehalten hat und ebenfalls keine Zahnpflege betrieben hat, bedauere ich noch jetzt diese armen Geschöpfe, die ihm machtlos ausgeliefert gewesen sind :mad:
     
    Smiley dankt dafür.
  10. Crimson12

    Crimson12 Querquatschkopf

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    Ja das dachte ich auch erst.
    Aber wie gesagt das Land hat etwas und ihre Bewohner sind ausnehmend freundlich und zuvorkommend, anders als die (für uns) etwas kindliche Art der Thais.

    Auf meinen Reisen hatte ich einen Übersetzter Chin/English (den ich selbst ausgewählt hatte auf Empfehlung hin) und einen Chauffeur (den die Firma gestellt hat die ich besuchte).
    Nach Feierabend ging ich mit dem Dolmetscher noch einen trinken in einer Musikbar/Diskothek und traf dort ganz zufällig meinen Chauffeur. Spätestens da war mir klar das der auch andere Aufgaben wahr nahm als nur zu fahren. Trotzdem ein sehr sympathischer netter junger Mann.
    Was mir positiv auffiel, war, daß bei allen "dienstlichen" Essen auch mit ranghohen Beamten und Managern stets die Chauffeure mit eingeladen waren. Wenn die Runde zu groß war saßen sie am Nebentisch, aber wenn es nur 8-10 Personen war, saßen sie mittendrin dabei und beteiligten sich auch rege an der allgemeinen Unterhaltung.

    Wobei die Restaurants dort anders aufgebaut sind als bei uns, zumindest die besseren, man sitzt dort nicht in einem Gastraum, sondern hat als Gruppe stets einen Raum für sich, einen Oberkellner/in die nur für diese Gruppe zuständig ist, vom bestellen über das Servieren bis zum Getränke nachfüllen, währen weitere Bedienstete draußen das stets pompöse Essen heranschafften.
    weiteresdazu hier:
    Das mit dem Wein kann ich nicht bestätigen, Wein gab es oft. Sehr oft auch Whisky oder ähnliches. Ich hab mich meist an das Bier gehalten, vor allem weil man da wirklich große Mengen trinken kann ohne gleich einen am Hacken zu haben (und dann auf die spätabendlichen Ausflüge verzichten müsste).
    Am meisten Überwindung hat mich gekostet das Essen von Balut, das sind angebrütete Hühnereier [​IMG] aber das mögen auch viele Chinesen nicht, während andere Spezialitäten wie Tausendjährige Eier oder Schwalbennestersuppe eher langweilig sind. Auch so etwas ähnliches wie Fugu, der giftige japanische Kugelfisch, hab ich bekommen, schmeckte aber eher langweilig etwa so wie Karpfen. Da gegen schmeckt Schlange eigentlich ganz gut, so ähnlich wie Aal, lebendige bzw. frisch geköpfte Schlangen zu essen wie das in Vietnam wohl üblich ist, darauf durfte ich glücklicherweise verzichten. Hund schmeckt übrigens nicht so gut, total süßliches Fleisch, noch mehr als Kaninchen.

    Wenn es mal kein offizielles Essen gab bin ich auch allein losgezogen, in die kleinen Imbisse, die wenn möglich Fotos ihrer Speisen ausgehängt hatten. Auch sehr interessant was es dann da mal gab oder anders gesagt, gut daß ich nicht weiß was ich da gegessen habe.


    Später bin ich dann meist in nicht-offizieller weiblicher Begleitung gegangen und hab diese bestellen lassen. Mein Lieblingsgericht ist der Szezuan Hot Pot. [​IMG]


    Zurück zum Chauffeur: Dieser hat mich sogar mal zu einer Massage geschleppt (darüber berichte ich später) und mehrfach in eine Karaoke Bar.


    Mit dem Dolmetscher war ich auch öfter unterwegs, leider verträgt er nicht so viel Alkohol so daß ich ihn zwei mal nach ins Hotel bzw. nach Hause bringen musste, letzteres hat ihn ziemlich Gesichtsverlust gekostet.
    Leider war er betrunken in den Bars immer sehr aufdringlich den Frauen gegenüber, ohne zu schnallen was diese wollten oder nicht, schade, etwas zurückhaltender wäre mehr gewesen.
     
    irrumator dankt dafür.
  11. Käpt´n Udo

    Käpt´n Udo KuschelBärKapitän

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    Da fühl ich mich hier schon sicherer

    Kann ich so (außer den Spaß mit den Frauen) genauso bestätigen.
    Der oberste Chef hatte immer eine schnuckelige "Sekretärin" dabei, welche die Speisen für den Rundtisch ausgewählt hat.
    Der Chef und der Rest der Mannschaft (wir sind auch so immer um die angegebene Anzahl gewesen; die nutzen es einfach aus sich auf Firmenkosten die Kante zu geben) haben immer ordentlich "gambeit".
    Die Sekretärin aber nicht; die hat dann den Chef gefahren (und mußte dann wohl noch mal ran :poppen: ) :D

    Aber wie oben geschrieben, wenn ich die Sprache nicht kann, dann habe ich Schiß.

    Ein Erlebnis, bei dem ich richtig Panik bekam:
    Um mir auch mal die nicht so schillernden Straßen in Shanghai anzuschauen bin ich (alleine) Abends in die Seitenstraßen gegangen. Plötzlich steht da so ein ca. 4 jähriges Mädchen vor mir und will mir eine Rose andrehen. Ich winke ab und will weiter.
    Da klammert sich die Kleine an meinem Bein fest und schreit wie am Spieß :eek:
    Mir war schon klar, dass irgendwo um die Ecke die Aufpasser (und Ausbeuter) der Kleinen hängen würden.
    So habe ich sie nur noch schnell abgeschüttelt und einige Punkte für das Sportabzeichen abgeleistet.

    Nee, solch fremde Länder sind mir zu tiefst suspekt (ähnliches könnte ich auch aus Indien oder der Karibik berichten :mad: )
     
  12. Crimson12

    Crimson12 Querquatschkopf

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    Teil 4 KTV Karaoke Bars

    Karaoke-Bars gibt es in den Straßenzügen, Teil 4 KTV Karaoke Bars
    Karaoke in Asien ist ganz anders als wir es kennen, von Urlaubshotelsanimateurhupfdohlen usw.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Karaoke#Karaoke-Bars
    In Asien ist es durchaus üblich, sich spezielle Karaokekabinen anzumieten. Diese Kabinen bieten, je nach Dimension, Platz für unterschiedlich große Gesellschaften. Im Gegensatz zu öffentlichen Veranstaltungen bietet diese diskrete Option auch Schutz vor ungebetenen oder fremden Gästen. Es gibt eine Gesangsanlage, einen komfortablen Auswahlcomputer mit Playlist und Zimmerservice. Auch viele Hotelzimmer und kleinere Kneipen haben eigene Karaoke-Anlagen mit manchmal über 100.000 Titeln verfügbar. In Städten wie Taipeh gibt es eigene Häuser für K-TV mit Etagen voller Kabinen. K-TVs sind wie Massagesalons und Teehäuser in manchen Ländern auch Stätten der illegalen Prostitution

    Karaoke Bars gibt es sowohl in den Innenstädten, meist kleinere bis mittlere Etablissements in den Hauptstraßen und Einkaufsstraßen, kleinere Bars in fast jedem Hotel (dort selten als abgeschlossene Kabine oder Separee) und es große, man kann fast sagen riesige Karaoke Etablissements ausserhalb der Innenstadt in den Industriegebieten an den Hauptausfallstraßen; teilweise mehrstöckige Gebäude mit hundeten von Kabinen.

    Man verabredet sich in einer Gruppe zu einem Karaoke Abend, oft sind das auch geschäftliche Einladungen, amüsiert sich zusammen, es gibt Snacks und Kleinigkeiten zu Essen, Knabgerzeugs, Alkohol in allen Variationen.

    In den großen KTV wird man, ähnlich wie in den Restaurants, von einem Manager/in in Empfang genommen, auf verschwiegenen Wegen (um keinen anderen Gästen zu begegnen, man sieht nur die teilweise hunderte Mädchen dort herumlaufen), erhält seinen Raum zugewiesen und eine Servierkraft, erhält die Karaoke-Damen zugewiesen oder kann sie sich aus einer kleineren Gruppe aussuchen, und vergnügt sich dann mit Gesprächen, Karaoke-Singen, Essen und Trinken und hat dabei ein Mädchen an seiner Seite bzw. im ARm. Gelegentlich wird auch getanzt, gelegetnlich gibt es auch ein Striptease einer der Mädchen. Man kommt sich näher, darf schon ein wenig Fummeln, es gibt teilweise Küsse und so verbringt man seine Zeit.
    [​IMG]

    Irgendwann ist Aufbruch (das ist in China auch in Restaurants so, irgendwann ist völlig abrupt Schluss, alle stehen auf, verabschieden sich schnell und jeder geht seines Weges).

    Jetzt kann man fragen, ob man ein Karaoke-Mädchen Mitnehmen möchte. Falls sie es nicht will, es gibt auch etliche Frauen die prinzipiell nur für die leichteren Vergnügungen zuständig sind, kennt sie aber eine Freundin oder Kollegin die dann schnell geholt wird und dann ggfs. mitkommt.

    In den Karaoke Bars werden Zimmer selbst nicht angeboten.
    [​IMG]
    Zu den Preisen kann ich nichts definitives sagen, da ich KTV (fast, siehe Karaoke im Hotel) immer nur im Beisein von Geschäftspartnern genossen habe und mir die Blöße ihnen gegenüber nicht geben wollte.
    Ich vermute aber daß die Preise denen in den Hotel-Beauty Shops ähneln, also ca. 500 für ST und ca. 2000 RMB für Overnight.
    Wie viel davon die Frauen behalten dürfen und wieviel Provision oder Auslöse die KTV erhält, kann ich also auch nicht sagen.

    Diese Karaoke Bars kosten natürlich Eintritt, auch Essen und Trinken ist zu bezahlen, ungefähr in derselben Größenordnung wie ein gutes Essen, also ca. 250 - 400 RMB.
    Nimmt man die Frau nicht mit, dann ist ein Trinkgeld fällig, ungefähr 100 RMB.

    Die meisten Hotel-Bars sind auch für Karaoke ausgelegt, allerdings nicht für Gruppen, sondern halböffentlich. Auch dort arbeitet eine Reihe von Frauen, die aber nicht wie in den Beer-Bars nur von der Profision leben, sondenr vom Hotel bzw von der Bar angestellt sind um die Gäste zum Verbleib und zum Verzehr zu animieren. Auchz hier gibt es Frauen, die nicht auf Zimmer gehen, mit einer hatte ich mich ein wenig angefreundet, wir sind später oft gemeinsam essen gegangen ode sie hat mir auch beim Shoppen gheolfen, aber mehr gab es nicht aus Prinzip. Andere Frauen aus der BAr, darunter teilweise wirklich extrem hübsche Mädchen, leider habe ich die Fotos löschen müssen als mein Notebook mal schlapp machte und in die Werkstatt musste, habe ich dann schon gelegentlich mit einem Gast auf den Gängen gesheen udn sehr selten, auch mal beim Frühstück.

    Ich bin fast jeden Abend wenn ich vom gemeinsamen Essen mit den Geschäftspartnern zurück war (Arbeitsende selten nach 17 Uhr, Essen von 17-19 Uhr, danach frei) oft erst mal auf 1,2 Bier in die Hotelbar gegangen und dann weiter-gezogen.

     
  13. Crimson12

    Crimson12 Querquatschkopf

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    #13 Crimson12, 18. November 2012
    Zuletzt bearbeitet: 18. November 2012
    Hier noch ein paar allgemeine Links.
    Hätte nie gedacht daß wiki sich dieses Themas so ausführlich annehmen würde.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Prostitution_in_der_Volksrepublik_China

    Interessant auch die offizielle Einteilung in 7 Stufen
    http://de.wikipedia.org/wiki/Prostitution_in_der_Volksrepublik_China#Arten_und_Orte
    Da hätte ich ja meine Gliederung anders machen müssen :bigmotz:

    http://factsanddetails.com/china.php?itemid=131&catid=11&subcatid=76
    eine Übersicht mit diversen weiterführenden Links

    http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/sexpatriats

    http://www.spiegel.de/unispiegel/jo...ntinnen-in-china-dazu-verdienen-a-852809.html


    und hier der Link zum ISG-Forum:
    http://www.internationalsexguide.info/forum/forumdisplay.php?233-China
     
  14. orsineo

    orsineo Bekannter Schreiber

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    Meine Erfahrungen in China (Beijing)

    Hi Leute,

    da hier das Thema China ist und ich zurzeit immer wieder herüberfliege, hier ein paar Info's und Eindrücke.

    Da ich hier im Lande hin und wieder Clubs und Mädels besuche, hatte ich bei meinem zweiten Besuch in China das Bedürfnis mich auch dort mal umschauen.

    Ich war nur in Beijing und kenne mich im Rest des Landes nicht aus. Und vorweg, ohne Sprachkenntnisse geht mit Einheimischen so gut wie nichts. Nicht mal die Mädchen auf der Straße sprechen Englisch.

    Ich hab also jede Menge Seiten über China und Beijing gelesen, um zu sehen wie was funktioniert.

    1. Strassenprostitution
    Direkt im Diplomatenviertel bei den großen Hotels warten ab 22:00 - 23:00 Mädels auf der Straße. Einige sprechen gezielt werstliche an. Die Mädels sind aber eher hässlich. Die hübschen ignorieren einen und warten auf Chinesen in Autos. An den Touristenecken gehen manchmal Frauenpärchen durch die Strassen und sprechen westliche an und fragen nach "trinken" gehen oder ähnliches. Das sind natürlich Prostituierte. Die schleppen einen in Bars, wo man teuer Drinks bezahlen muss. Da ich das wusste, habe ich immer freundlich abgewunken.

    2. Bars
    Es gibt einschlägige Bars, wie z.B. Xui-Bar. Dort warten Mädels auf zahlungsfähige Freier. Habs gesehen aber nicht ausprobiert. Soll auch teuer sein. Wer im Internet sucht findet die Namen der Bars sehr schnell. Prostitution gehört dort aber nicht zum Bargeschäft. Die Mädels sind auf eigene Rechnung da.
    Es gibt auch Vergnügungsviertel mit vielen Bars, wo man auf der Strasse von "Vermittlern" angesprochen wird. Hab auch das immer abgelehnt. Nochmal, wer kein Chinesisch spricht wird fast immer abgezockt und kann sich in unangenehme Situationen bringen.

    3. "Normale Bars"
    Auch da soll was gehen. Ohne Chinesisch aber nicht!

    4. K-TV
    Zu den K-TVs. Das sind Unterhaltungsbars. Sehr verbreitet in Asien. Die Mädels dort sind NUR Gesellschafterinnnen. Du kannst dir ein oder mehr Mädels aussuchen und die unterhalten dich dann beim trinken. Sie trinken wohl auch mit. Sex gehört NICHT dazu. Das heisst aber nicht, dass es Mädels gibt die ihr Gehalt aufbessern wollen. Ist aber NICHT Teil der K-TVs!!!

    5. Clubs (Massagesalon, "Friseure"),
    Hab ich gesehen und davon auch gelesen. "Homepages wie hier auch. Hab ich aber nie ausprobiert.

    6. Escort
    Seiten über Escorts sind nicht schwehr zu finden. Leider sind sie zum Teil extrem teuer. Ich habe viele Artikel lesen müssen, um eine halbwegs bezahlbare zu finden. Wichtig: Die Bilder der Mädels stimmen NIE.

    Nummer 6 hab ich ausprobiert und mir ein Mädel ins Hotel kommen lassen. 500 RMB für eine Stunde. Sie sprach fast kein Englisch und ich gefiel ihr wohl nicht. Service war nicht wirklich gut.

    Mal sehen ich hab noch ein paar Besuche zum probieren.

    Ach noch zu anderen beschriebenen Themen:

    Hot Pot ist vor allem in Winter eine Spezialität und die Zutaten werden gewöhnlich einzeln bestellt. Also von einer Liste gewählt und in einem Pot zusammen gekocht. Mit Stäbchen nicht ganz einfach (man isst aus dem Pot:D)

    Geschäftsessen gehören zum guten Ton in China. Das die Sekretärin bestellt und organisiert ist fast schon normal! Gehört zum Job. Sex gehört nicht wirklich dazu.
    Wer was zu trinken bestellt muss ausschänken und immer mittrinken. Es wird leergemacht (Flasche) und eigentlich kann man ein Angebot zu trinken nicht abschlagen.

    Mehr fällt mir im Moment nicht ein. Ausser Shanghai und Beijing unterscheiden sich meiner Meinung nach stark.
     
  15. Crimson12

    Crimson12 Querquatschkopf

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    Danke dafür.
    Meine Erfahrungen zu 1, zu 2, zu 3, zu 4, sind anders.
    Auch ich spreche kein chinesisch.
    Aber Beijing ist vielleicht ganz anders. Der Süden ist etwas lockerer.

    Wie bei uns auch auf dem SS oder dem Laufhaus muss man auf jeden Fall vorher einen Preis vereinbaren. Dann sieht man ja auf was man sich einlassen kann.

    Aber mich wundert daß Du nicht die Hotels getestet hast. Das ist eigentlich die einfachste Art.
     
    Legio dankt dafür.
  16. orsineo

    orsineo Bekannter Schreiber

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    Ich bin nicht allein da und die Hotelbars und Restaurant sind mir zu teuer.
     
  17. Crimson12

    Crimson12 Querquatschkopf

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    Teil 5 Hotel-Bars und Hotel-Beauty-Shops

    So auf Wunsch eines einsamen Herrn geht es nun weiter:

    JEDES Hotel in China hat zwei wesentliche Einrichtungen:
    eine (Karaoke) Bar und einen Beauty-Salon.

    zu der Karaoke Bar hatte ich ja oben bereits geschrieben.
    Die in den Hotels sind allerdings kleiner, und das ganze findet meistens nicht in getrennten Räumen statt, sondern eben in der Bar, die aber teilweise so eine Art Separees hat, so ähnlich wie einige von uns das noch aus der Reeperbahn oder der Elbestrasse usw. kennen aus den Nachtclubs dort. Teilweise kann man dann auch einen 4er oder 6er Tisch mit Vorhängen zuziehen, habe ich allerdings nicht erlebt, wobei ich einschränken muss daß ich meist nur zu "gesitteten Zeiten" in den Hotel-Bars war (nach dem Abendessen und eigentlich nie nach 23 Uhr denn da wurde es meist woanders interessant).

    Meiner Information nach sind die chinesischen Karaoke Bars in den Hotels vor allem aus dem Wunsch der japanischen Gäste entstanden, abends auf der Dienstreise noch etwas gemeinsames zu erleben.

    Dort arbeiten junge (18-24) Girls, meist nicht aus der Stadt in der sich das Hotel befindet, meist sogar vom Land. Aussehen mittel bis hübsch, oft sogar sehr hübsch mit irgendeinem Makel, ich erinnere eine sehr hübsche Frau die aber eine sehr von Akne gezeichnete Haut hatte, oder ein wirklich sehr süßes junges Ding mit allerdings sehr schiefen Zähnen. Sozusagen irgendwie die zweite Kategorie, wobei ich denke, ich habe die erste auch nie kennengelernt, die ist dann anderen Gehaltsklassen vorbehalten.

    In den Hotel-Bars erhalten die Frauen einen Monatslohn, der ungefähr dem chinesichen Durchschnittslohn entsprechen dürfte, also so ungefähr 120 € bis 150 € pro Monat. Davon kann man sich ein Zimmer in einer Hotel-Bar-Mädels-Wohngemeinschaft (übrigens in guten, modernen städtischen Mehrfamilienhäusern mit ca. 20 WE) leisten, etwas bessere Kleidung und die Familie zuhause auf dem Land, die deutlich unter dem Durchschnitt verdienen, unterstützen.

    Aufgabe der Frauen ist es, wie in den anderen Karaoke Bars auch, die Gäste in der Bar zu halten und zu Umsatz zu animieren. Sie selber trinken überwiegend auch mit, klar erhöht ja den Umsatz des Gastes, allerdings auch oft alkoholfrei, nicht so zugedröhnt wie in den billigen Beer Bars.

    Preise durchaus zivil, ich habs mir nicht richtig gemerkt, aber ich habe selten mehr als 50 RMB bezahlt für eine Stunde Aufenthalt. Oft dabei für mehr als eine Frau etwas ausgegeben.

    Mit einer jungen Frau in einem Hotel, in dem ich längere Zeit wohnte, habe ich mich etwas angefreundet, wir haben später auch an ihrem freien Tag öfter was zusammen unternommen, eingekauft, Essen gegangen, Sehenswürdigkeiten usw. Sex gab es allerdings nicht, nicht mal küssen, obwohl durchaus eine gewisse Zuneigung von ihrer Seite vorhanden war, auch nicht gegen Bezahlung, da war sie konsequent.

    Bei den anderen Frauen war es mal so mal so, ich hab etliche auch aus dem Fahrstuhl im Hotel kommen sehen spätabends, Preise weiß ich nicht genau, ich schätze mal so zwischen 500 und 200 RMB je nach Dauer. Aber auch hier ist es so, die Frauen erkennen durchaus was die Hotelgäste wollen, und jede hat zur Not eine Freundin/Kollegin die dann eben mitkommt.

    Über die Qualität kann ich auch nicht sagen, das ist wohl mehr oder weniger Zufall oder auch eine Frage der Verständigung. Ach ja, Englisch sprechen auch nur die wenigsten. Aber es gibt welche.

    Die Beauty Shops in den Hotels erfüllen eine gnaz andere Funktion. Da es in China kaum alleinreisende Frauen gibt, sind die Beauty-shops auch auf beide Geschlechter, überwiegend vielleicht sogar auf Männer eingerichtet.
    Es gibt meist einen Bereich im Hotel, entweder irgendein abgelegener Bereich im EG oder OG, oder womöglich auch eine ganze Etage des Hotels, wo es alles mögliche gibt, von Maniküre/Pediküre über Massage bis hin zur Sauna udn auch etlichen Fitnessgeräten. Auffällig dabei ist, daß es immer abgetrennte Bereiche gibt. So werden die Massagen teils auf Massageliegen durchgeführt, die mit Vorhängen abgetrennt sind, aber es gibt eben auch Massage-Zimmer. Oder man verlässt den öffentlichen Beauty Bereich und gelangt in einen weiteren Bereich, teils auch mit Sauna etc, wo dann aber eindeutig Vergnügungszimmer angeordnet sind.
    Die Massagen sind gut, je nach Vorstellungen chinesische Massagen ähnlich Thai-Wat-Pho, Ölmassagen, spezielle wie zB Fußmassage usw. Und sie sind von der Qualität her ausgesprochen gut, preislich für die Stunde irgendwo zwischen 5 und 20 € angesiedelt, wahrscheinlich hängt es auch vom Verhandlungsgeschick ab.

    Es gibt, wie ich das auch in Thailand in den besseren Hotels kennengelernt habe, eine Art Empfangsdame, die die Kunden gut einzuschätzen vermag, und dann eine Masseuse zuteilt, je nach Einschätzung eher eine ältere kräftige zähe Chinesin oder eine junge hübsche.
    Meistens (ich hatte nur eine einzige Dame in der Massage die gebrochen englisch konnte) wird dann schon irgendwie gefragt ob die Behandlung auch bestimmte Körperteile umfassen soll. Dann wird ein Aufpreis fällig, je nach Unerfahrenheit des Hotelgastes bis zu 100 €, ich denke im Normalfall aber so ungefähr 30 - 80 €, den die Frau erst wegbringen muss weil da offenbar mehrere dran verdienen. Der Rest kann schwanken, zwischen Laufhausnummer und Hochzeitsnacht ist dann alles drin.

    Wenn man dann Namen weiß, kann man auch vom Zimmer aus im Beauty-Shop anrufen udn sich die Dame aufs Zimmer bestellen (klar kann man sich auch irngendeine unbekannte aufs Zimmer bestellen mit dem entsprechenden Risiko); da hatte ich auch super Erfahrungen.
    Das beste aber war die englischsprechende Chinesin, schwer zu schätzen aber ich denke schon Ende 30, in einem Hotel in Ningbo, Massagecenter im wasweißich 23. Stock oder so. Spezialzimmer, schöne Dusche, Extras wie heisse feuchte Handtücher in einer speziellen Apparatur, super Erlebnis, eine Stunde, 80 € was für China verhältnismäßig teuer ist. Aber auch hier: fehlten die Verständigungsmöglichkeit ausser radebrechendem Englisch, auch mit dem Manager der mir 4 oder 5 Frauen zur Auswahl vorstellte und natürlich vorweg kassierte, mit Sprachkenntnissen oder überhaupt der Möglichkeit des Zeigens, daß man die Preissituation kennt kommt man sicher günstiger dabei weg.

    Übrigens, wenn man schon mal dort ist, eine Fahrt über die 36 km lange Brücke http://de.wikipedia.org/wiki/Hangzhou_Wan_Daqiao ist schon beeindruckend, oder der Silberne Drache am http://de.wikipedia.org/wiki/Qiantang-Fluss
     
    Tomto, Schatz, thaigirllover und 3 andere danken dafür.
  18. Crimson12

    Crimson12 Querquatschkopf

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    #18 Crimson12, 30. November 2012
    Zuletzt bearbeitet: 30. November 2012
    6. Massage-Salons

    Es gibt 3 verschiedene Arten von Massagesalons.

    Die erste Art, Straße oder ähnlich Barbershop, habe ich im 1. Kapitel bereits beschrieben. Es hat mit Massage fast nichts zu tun, sondern ist ein verbrämter kleiner Puff.

    Dann gibt es noch, ebenfalls relativ häufig im Straßenbild, kleinere Massageläden, ähnlich wie bei uns die Thai-Massagen, die oft auch Spezilitäten wie Fuß-Reflexzonenmassage- oder Kopfmassage anbieten. Die Frauen hier sind im allgemeinen in der Massage nicht schlecht, ob sie eine irgendwie geartete Ausbildung genossen haben weiß ich nicht, aber zumindest haben sie die Grundzüge der Massage gelernt und beherrschen diese durchaus auch.

    Auch hier sind überwiegend junge hübsche Mädels anzutreffen, dies ist u.a. aber auch der Demografie geschuldet, die trotz aller Versuche zur 1-Kinder-Ehe eben doch viele junge Chinesen aufweist, u.a. wohl auch hervorgerufen durch eine gewisse Landflucht in die großen Städte hinein. (siehe meine Bemerkungen zu den Karaoke Bars).

    Es gibt zumeist einen Empfangsraum zur Straße hin, wo man die Massage klärt und sich ggfs. auch die Masseuse aussucht, später auch bezahlt, und weiteren Räumlichkeiten die dann oft tief in die Gebäude hineingehen.
    Nach meinen Erfahrungen gab es Massageräume, die einzeln gelegen waren, teilweise aber auch durchaus auf die Massagebedürfnisse eingerichtet waren, durchaus mit hochwertigen Massageliegen, Fußbädern, Waschgelegenheiten usw.

    Was da noch, außer wirklich guten Massagen, die so zwischen 50 und 100 RMB kosten läuft, vermag ich leide rnicht zusagen, da ich stets in mehr oder eniger offizieller Begleitung dort war udn mir keine Blöße geben wollte. :eek:
    Aber die Verschließbarkeit der einzelnen Räume sowie die jungen hübschen Mädchen (mit auffällig leicht abzulegender Kleidung) deuten schon sehr drauf hin. Wahrscheinlich war der offizielle Charakter auch der, die bestimmte Nachfragen verhindert haben.

    Die 3. Art der Massagesalons
    sind große Läden, mit zig bis zu über 100 Räumen, wo wirklich professionelle Masage im Sinne eine sSpa-Erlebnisses geboten wird. Auch hier ein Empfangsraum, man wählt die Massage, erhält eine Bedieunung zugewiesen, diese bring einen in einen Massageraum, auch hier ist man wieder ähnlich wie im Restaurant oder wie in der großen Karaoke Bar unter sich (Massagen mit mehreren Personen schienen durchaus üblich zu sein); man erhält Bademäntel und njaja keine Slips wie bei uns in den Clubs, sondern spezielle plüschige Pantoffeln, die anschließend weggeworfen oder zumindest gewaschen werden, wird in die Dusche gebracht unter Beachtung dessen, daß man niemand anders auf den Gängen begegnet, dort an den Duschen wird gewartet und man wird wieder zurückgeführt, dort kann man TV oder DVD auswählen, divese Getränke je nach Massagezustand Heißer frisch zubereiteter Tee, kühle Getränke, Säfte usw.) die Bedienerin betreut einen bzw. die Gruppe weiter, währen dahingegen die Masseure/Masseusen dann individuell erschienen, ggfs. durchaus auch Spezialisten, für die Fußreflexzonen jemand anders als für den Rücken usw.
    Am Schluss Entspannung, dösen, man darf vor sich hinschlummern, bis man sich räuspert und wieder zu den Duschen etc geleitet wird und dann das Gebäude nach Bezahlung verlässt.

    Übrigens ist Trinkgeld weitestgehend verpönt bzw. wird klassisch sogar als Beleidigung verstanden.
    Allerdings schient sich das in den von westlichen Touristen besuchten Regionen derzeit zu ändern.

    In diesem dritten Typus scheint mir PaySex keinerlei Rolle zu spielen, ich habe zumindest keinerlei Anzeichen dafür entdecken können.

    Ergänzung:
    Die Massage als Ergänzung der traditionellen chinesischen Medizin TCM: http://de.wikipedia.org/wiki/Tuina
    http://de.wikipedia.org/wiki/Fußreflexzonenmassage
     
    Tomto, Käpt´n Udo und Umbi danken dafür.
  19. Crimson12

    Crimson12 Querquatschkopf

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    Teil 7: Auf der Straße

    Ok die Kapitel werden kürzer weil ich in bestimmten Bereichen natürlich weniger erlebt habe. :rolleyes:

    Zum Straßenstrich, wie es früher an der HBS war oder an der Geeste ist, kann ich wie oben bereits ausgeführt nichts sagen.
    Ich habe das nie gesehen, obwohl ich glaube, daß es natürlich auch diese Art von Prostitution gibt.
    Aber selbst wenn es sie gäbe, würde ich es nicht austesten wollen ohne gute Sprachkenntnisse und natürlich auch Ortskenntnisse und vor allem intimeren Kenntnissen der dortigen Verhältnisse, genauso wenig wie ich heute in Tschechien irgendwo an den bekannten Straßen überhaupt nur überlegen würde, mit dem Auto anzuhalten.

    Nein, was ich mit Straße meine ist etwas anderes, eigentlich ganz alltägliches.

    China ist offen, zumidest der Süden. Ein Großteil des Lebens spielt sich auf oder an der Straße ab. Straßenhändler, Garküchen, ja sogar die Geschäfte verlegen einen Teil auf die Straße (vor meinem Hotel war ein Händler von Gewinden, Rohren und Fittings und hat mit seinen Einzelteilen stets den ganzen Bürgersteig belegt), die Leute stellen einen Tisch vor die Haustür und essen daran, eben alles öffentlich, wie in Süditalien oder Südfrankreich.

    Natürlich gibt es auch Hauptstraßen, vornehmere Flaniermeilen oder Fußgängerzonen, in denen Tag und Nacht was los ist udn wo man, zumindest bis Mitternacht, in kleineren Läden oft auch danach, einkaufen kann. Ich bin da oft langgelaufen, auf dem Weg zu bestimmten Etablissements oder auch eionfach nur so, um die Städte kennenzulernen.

    Eine Langnase ist in den kleineren Städten immer noch ein fremdes Bild, ich habe in den 3 Wochen meiner letzten Reise in dieser 3 Mio Stadt lediglich 2 Europäer gesehen, davon war einer mit einer Chinesin verheiratet. Diue Leute schauen interessiert offen, stets sehr freundlich, oder lächeln und winken einem zu.

    So auch gelegentlich mal eine Dame, in hübschem Sommerkleid, die sich wohl dachte ich hätte mich verlaufen und sich anbot, mich in mein Hotel zurückzuführen. Etliche Missverständnisse, falsches Hotel usw. worauf sie dann ganz verzweifelt mich zum Übernachten in ihrer Wohnung einlud.

    Eine Weltreise komplett durch die Stadt, man muss sich das vielleicht so vorstellen wie in Berlin, wo Du von Charlottograd nach Marzahn oder Köpenick fährst. Taxi ist billig, selten über 30 RMB.

    Ich habe trotzdem Blut und Wasser geschwitzt bei dieser langen Fahrt, ob ich jemals zurückfinden würde?

    Die Frau war das was man bei uns als MILF bezeichnen würde, vielleicht Ende 30, sehr schlank KG 32 bis 34 aber ein Cup 75 C oder D, Silikon, nicht so toll gemacht. Lange dunkle Haare, dezent geschminkt, sehr gepflegt.
    Größere Wohnanlage, 2 ZiKDB, spartanisch aber gut eingerichtet, sehr sehr sauber.

    Die meisten Chinesen schlafen auf dem Fußboden, hier gab es ein Bettgestell mit einer geflochtenen Matte, sehr hart, für die Nacht dann eine Decke. Mein Rücken tat mir lange weh, so daß ich dnan zur Massage musste (siehe oben).

    Der Sex war mittelprächtig, was aber möglicherweise auf die fehlenden Kommunikationsmöglichkeiten (sie konnte kein Englisch), auf meine Übermüdung und vorherigen Alkoholgenuss und auf eine gewisse Anspannung ob der unbekannten Situation zurückzuführen war.

    Kosten wenn ich mich recht erinnere 800 RMB was ich als teuer empfand.

    Bei späteren Spaziergängen fiel mir durchaus auf, daß es doch viele alleinstehende hübsche Frauen geben muss.
     
    Nasgul dankt dafür.
  20. Crimson12

    Crimson12 Querquatschkopf

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    8. und letzter Teil: Bordelle

    Über diese Art Bordelle stolpert man als Ausländer wohl nur zufällig, ich habe auch im ISG kaum Berichte darüber gelesen und bin in meinem Howntown auch nur zufällig darüber gestoßen, nämlich über ein Plakat mit einer hübschen halbnackten Frau und für mich nicht lesbarer Beschriftung. Ich habs gleich fotografiert und später meinem Dolmetscher gefragt, da hat der nur gelacht und "Brothel" gesagt.

    Später bin ich dann fündig geworden, hab mir das Haus und die Prozedur angeschaut, aber leider keine Zeit mehr gehabt, dem ganzen intensiv nachzugehen. Mit ein wenig Aufmerksamkeit sieht man aber auch gelegentlich ähnliche Plakate z.B. in Shanghai.

    Das Bordell welche sich nun entdeckt hatte lag gegenüber dem Polizeipräsidium und teilte sich den Parkplatz mit diesem. Man kann also wohl davon ausgehen, daß die Ordnungsmacht ein wenn nicht beide Augen zudrückt und andererseits das Rotlichtmilieu auch bewusst die Nähe sucht, um Staatstreue zu beweisen.

    Es gibt wohl 2 Arten, in dem einen werden die Damen ähnlich wie in den großen Massage-Parlours in BKK hinter einer Glasscheibe zur Schau gestellt, [​IMG]
    und die Damen werden nach Nummer bestellt oder anders, die dritte von rechts in der zweiten Reihe zum Beispiel.
    [​IMG]


    So war das auch in dem Laden in China, wobei es ca. 30 -40 Frauen waren die sich dort präsentierten, der Eingang zu diesem 3 oder 4stöckigem Bordell entsprach dem einer großen Bank oder eines großen Hotels, mit Drehtür und pompöser Lobby.

    Die zweite Art, von der ich allerdings nur gehört habe, wohl auch bei eher kleineren Bordellen, ist die Vorstellungsrunde, so wie wir sie hier aus den Wohnungsbordellen kennen, entweder quasi uniformiert wie hier
    [​IMG]

    oder aber quasi im Bar-Style, ebenfalls ähnlich BKK, wo die Frauen über längere Zeit versuchen die Aufmerksamkeit der Gäste zu erregen, teilweise auch mit Lap-Dance und ähnlichem: [​IMG]

    Die Preise fangen so bei 300 RMB an, leider kann ich nicht sagen welcher Service enthalten ist und wie der Zeitrahmen ist, leider auch nichts über eine mögliche Aufpreispolitik.

    Diese Bordelle sind sicher überwiegend für die einheimische Bevölkerung gedacht, man war schon sehr überrascht jemand wie mich dort zu sehen, war aber sehr bemüht und sehr höflich, wie eigentlich überall dort. Allerdings gab es auch keine englischen Anleitungen oder ähnliches, alles rein chinesisch.


    So das war erst mal meine Übersicht, sicher in einigen Punkten noch zu verfeinern, ich habe noch 2 A-4 Seiten Stichworte, kleine Anmerkungen und auch etliches Kritisches, das schreibe ich dann bei Gelegenheit noch mal herunter.

    Die Fotos im kompletten Bericht sind alle geklaut aus dem Netz, aber schon sehr ähnlich wie ich das in Erinnerung habe, meine Fotos musste ich ja leider löschen weil ich mir dort einen Virus eingefangen hatte und den PC in der Firma zum Techniker geben musste, vorsichtshalber alles weggelöscht und überschrieben, der Virus war auch hartnäckig, sicher ein chinesischer, die sind ja sozusagen Weltmarktführer mittlerweile.

    Ach ja, die üblichen Foren sind in China direkt nicht greifbar, da alle offiziell gesperrt, über eine Proxyumleitung wie TOR habe ich das aber relativ einfach hin bekommen, die Sperrren zu umgehen. WLAN oder zumindest LAN ist in allen Hotels kostenfrei verfügbar.